Harburg von oben
Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Gute Nachrichten für Harburg Zusätzliche Investition in Kultur und soziale Infrastruktur

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen geben die Förderung von zwei Harburger Projekten durch das Hamburger Wirtschaftsstabilisierungsprogramm (HWSP) bekannt.

Zusätzliche Investition in Kultur und soziale Infrastruktur – Bezirk Harburg

Gute Nachrichten für Harburgs soziale Infrastruktur: Mit der Fördersumme von insgesamt 5,8 Mio. Euro aus dem angesichts der Corona-Krise entwickelten Hamburger Wirtschaftsstabilisierungsprogramms für den nächsten Doppelhaushalt 2021/22 soll die Realisierung zweier Maßnahmen im Bezirk Harburg angestoßen werden – für das Kulturzentrum Rieckhof und das Quartierszentrum Ohrnsweg. 

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Mit unserem Hamburger Wirtschaftsstabilisierungsprogramm HWSP helfen wir dabei mit, dass Hamburg in allen Bereichen wirtschaftlich und gesellschaftlich wieder aus der Corona-Krise kommt, dazu können auch kurzfristig wirksame und konjunkturfördernde Maßnahmen vor Ort beitragen. Wir unterstützen mit dem HWSP gesamtstädtisch relevante Maßnahmen ebenso wie auch Projekte in den Bezirken und Stadtteilen. Mit Investitionen in die Modernisierung des Rieckhofs wird ein beliebtes Zentrum in der Harburger City fit gemacht, mit dem Zuschuss für das Quartierszentrum am Ohrnsweg ein wichtiger Beitrag zur Infrastruktur in Neugraben-Fischbek geleistet – beides in Stadtteilentwicklungsgebieten, denen auch wichtige Bundesförderung zu Gute kommt. Alles in allem ein gutes Paket für Harburgs Infrastruktur!“ 

Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen: „Es freut mich sehr, dass die Fördermittel aus dem HWSP die notwendige energetische Modernisierung der Glasfassade und der Fenster des Rieckhofs ermöglichen und wir den Ausbau der sozialen Infrastruktur im Süderelberaum weiter vorantreiben können.“

Kulturzentrum Rieckhof:

Das Bürger- und Kulturzentrum Rieckhof liegt zentral im Fördergebiet des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost. Das breite und vielfältige Angebot leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der Harburger Innenstadt. Durch Veranstaltungen, Kurse, Projekte und offene Angebote werden breite Bevölkerungsschichten angesprochen und es werden vielfältige Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Integration und Teilhabe geschaffen. Mehr als 30 Jahre nach Fertigstellung entspricht die Gebäudehülle nicht mehr den heutigen baulichen und energetischen Standards und Anforderungen. Die Gebäudehülle soll energetisch modernisiert werden. Fenster und die Glasfassade sollen im Eingangsbereich ausgetauscht und energetisch ertüchtigt werden. Damit ist ein erster und wichtiger Schritt durch das Hamburger Wirtschafts- und Stabilisierungsprogramm durch die Bereitstellung von 1,3 Mio. Euro getan. Sie ergänzen die RISE-Mittel, mit denen das Bürger- und Kulturzentrum Rieckhof zu einem zukunftsfähigen, barrierearmen Begegnungsort mit multifunktionalen Nutzungsmöglichkeiten umgebaut und modernisiert werden soll. Die Abstimmungen hierzu mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen laufen.

Quartierszentrum Ohrnsweg:

Mit dem Quartierszentrum Ohrnsweg im RISE-Fördergebiet Neugraben-Fischbek soll an der Schnittstelle zwischen Sandbek / Fischbek und den Neubaugebieten Fischbeker Heidbrook (NF 66) sowie dem neu entstehenden Quartier Fischbeker Reethen (NF 67) ein Ort der Begegnung für neue und alteingesessene Bürgerinnen und Bürger geschaffen werden. Die Entwicklung einer generationsübergreifenden Gemeinschaftseinrichtung im Stadtteil wird unterstützt, um unterschiedliche Einrichtungen und Angebote unter einem Dach zusammenzuführen. Architektonisch anspruchsvoll und energetisch durchdacht, wird das Gebäude den Anforderungen des Hamburger Klimaplans entsprechen. Die Errichtung des Quartierszentrums Ohrnsweg ist ein Schlüsselprojekt in der RISE-Gebietsentwicklung. Mit der Förderung aus dem Hamburger Wirtschafts- und Stabilisierungsprogramm im Umfang von 4,5 Mio. Euro kann das Vorhaben realisiert und zugleich die Kofinanzierung von RISE-Mitteln sichergestellt werden. Auch hierzu stimmt das Bezirksamt die weitere Förderung aus RISE-Mitteln mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen ab.

Hamburger Wirtschaftsstabilisierungsprogramm (HWSP)

Mit dem HWSP sollen in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt rund 900 Mio. Euro in diverse kurzfristig wirksame bzw. vorgezogene städtische Maßnahmen gelenkt werden, um einen Beitrag dazu leisten, dass insbesondere die Hamburger Wirtschaft durch verlässliche und verstärkte staatliche Investitionstätigkeit aus der Corona-Krise kommt. Im Mittelpunkt des Programms stehen insbesondere die wichtigen Zukunftsthemen Klimaschutz, Mobilitätswende, Digitalisierung, Forschung, Bildung und Innovation. Die Mittel sollen dabei insbesondere für konjunkturell wirksame Maßnahmen der Sanierung und des Ausbaus der städtischen Infrastruktur (z. B. in Schulen, Hochschulen, im Sport oder den Bezirken), für IT- und Digitalisierungsprojekte, für Klimaschutzmaßnahmen sowie für Förderungen in den Bereichen Gesundheit und Arbeitsmarkt, aber auch Kultur und Tourismus eingesetzt werden. Dabei stehen sowohl gesamtstädtisch relevante Maßnahmen, wie auch Projekte in den Bezirken und Stadtteilen im Fokus, da gezielte Konjunkturimpulse auch vor Ort in den Stadtteilen wirksam werden sollen. Insbesondere die Ko-Finanzierung von aktuellen, ebenfalls der Krisenbewältigung dienenden Bundesprogrammen soll durch das Wirtschaftsstabilisierungsprogramm sichergestellt werden.

Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)

RISE fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Ziel ist es, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie in die Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. Hamburg umfasst derzeit 28 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 37 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

Themenübersicht auf hamburg.de

Bezirksamt und Service

Anzeige
Branchenbuch