Bezirk Harburg

Beratung Ein neuer Zaun ums eigene Grundstück

Ein bisschen Privatsphäre auch im urbanen Raum? Ja, das ist möglich, aber nicht alles ist erlaubt. Aufgrund vieler neuen Hausbauer und Eigentümer informiert das Bezirksamt über das Aufstellen von Zäunen und Sichtblockern auf dem eigenen Grundstück.

ufgrund vieler neuen Hausbauer und Eigentümer informiert das Bezirksamt über das Aufstellen von Zäunen und Sichtblockern auf dem eigenen Grundstück.

Was ist erlaubt?
Bitte beachten Sie, dass in der Tiefe des Vorgarten eines Grundstücks an der Grenze zum öffentlichen Weg nur durchbrochene, höchstens 1,50 Meter hohe Zaunanlagen („Einfriedigungen nach § 11 Hamburgische Bauordnung“) zulässig sind. Zaunanlagen, die höher und/oder undurchbrochen sind, sind grundsätzlich unzulässig und in der Regel nicht genehmigungsfähig.

Die Regelung dient dem Schutz der Straßenraumgestaltung, die dafür Sorge tragen soll, dass Grundstück sich zum Nachbarn und zur Straße nicht abriegeln, sondern Teil der offenen und durchgrünten Hamburger Stadtlandschaft bleiben. Die Regelung fördert ein soziales Miteinander und stellt so auch eine Maßnahme der Kriminalprävention dar.

Hilfe und Beratung
Sollten Sie unsicher sein, ob Ihre Zaunanlagen der Hamburgischen Bauordnung entsprechen, dann kommen Sie gerne in der bezirklichen Bauberatung  im Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Harburger Rathausforum 2 in 21073 Hamburg-Harburg vorbei. Die Kolleginnen und Kollegen informieren am Dienstag und Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr gerne über dieses Thema. Für die Beratung wird eine Gebühr in Höhe von 31 Euro erhoben.