Harburg von oben

Marktplatz am Sand Startschuss für den neuen Markt am Sand

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen haben mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Baubeginn des Umbaus der Marktfläche Sand eingeleitet. Die Umgestaltung des Marktplatzes Sand ist ein Projekt des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im Fördergebiet Harburger Innenstadt/Eißendorf-Ost.

Symbolischer Spatenstich am Sand

Startschuss für den neuen Markt am Sand

Am Mittwoch, 3. April 2019 hat auf dem Marktplatz Sand der offizielle Baubeginn des Umbaus der Marktfläche mit einem symbolischen Spatenstich durch Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Bezirksamtsleiterin und Sophie Fredenhagen stattgefunden.

Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen begrüßte Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und würdigte die Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Die nun beginnende Realisierung des Umbaus zeigt, was erreicht werden kann, wenn sich alle gemeinsam an einen Tisch setzen. Die ursprüngliche Planung konnte dank deutlich mehr Geld ausgeweitet und weiter verbessert werden.  Durch die große Anstrengung aller Akteure entsteht nun ein neuer Markt im Herzen Harburgs.“ (Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen)

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt betonte in Ihrer Rede zum Umbau, die hohe Wirkkraft des Projektes, bei einer moderaten Bauzeit: „Für die Umgestaltung des Marktplatzes Sand wenden wir mehr als vier Millionen Euro auf. Dieser beträchtliche Aufwand macht den Marktplatz schöner, barrierefrei und insgesamt ansprechender, zugleich ist die gesamte Umgestaltungszeit über einen Zeitraum von gut einem Jahr so überschaubar, dass wir uns schon jetzt auf das Ergebnis freuen können.“ (Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt)

Der älteste Wochenmarkt in Hamburg bekommt mit dem Umbau der Fläche einen neuen modernen und deutlich aufgewerteten Platz. Seit über 400 Jahren gibt es den Wochenmarkt in Harburg an sechs Tagen in der Woche. Seit dem 1. April findet der Markt für die Dauer von mindestens 6 Monaten auf dem Harburger Rathausplatz statt. Für 4,23 Millionen Euro werden die Marktfläche und angrenzende Flächen in Harburgs Mitte saniert. Die Bauzeit beträgt circa 12-14 Monate.

Die Mittel zum Umbau stammen aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE), des Hamburger Plätze-Programms, des Bezirks Harburg sowie des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) und dem Business Improvement District (BID) Sand/Hölertwiete.

Hintergrundinformation:
Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt.

Hamburg soll als gerechte und lebenswerte Stadt weiter entwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.

Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen.

Im letzten Jahr wurden durch eine erfolgreiche ressortübergreifende Kooperation mit rund 29,4 Millionen Euro RISE-Mitteln insgesamt rund 58,4 Millionen Euro öffentliche Mittel für Projekte in den RISE-Fördergebieten eingesetzt. Neben den RISE-Mitteln wurden weitere 25,9 Millionen Euro Landesmittel (von anderen Behörden, Bezirken sowie öffentlichen Unternehmen, insbesondere der SAGA, und vom RISE-IFB-Modernisierungsprogramm) und rund 3,1 Millionen Euro ESF- und Bundesmittel in die Quartiere investiert. Nur durch das Zusammenwirken aller an der Integrierten Stadtteilentwicklung beteiligten Kooperationspartner kam diese erfolgreiche Mittelbündelung des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung zustande.

Hamburg umfasst derzeit 22 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung wie Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz oder Zukunft Stadtgrün gefördert werden. Insgesamt werden 32 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

Seit dem 3. März 2016 ist das Quartier Harburger Innenstadt/Eißendorf-Ost Fördergebiet des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Bis zum 31.12.2023 werden dort Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderprogramme „Soziale Stadt“ und „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ durchgeführt. Weitere Infos zum Gebiet erhalten Sie unter www.hamburg.de/harburg/rise-foerdergebiet-harburger-innenstadt-eissendorf-ost/ (Kurzlink: https://t1p.de/9mgf).

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) stellt Gelder bereit, um 13 öffentliche Plätze im gesamten Stadtgebiet zu erneuern und die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern. Für die Fläche am Sand stehen aus diesem Programm ca. 1 Million Euro zur Verfügung.

Weitere Hintergründe und Visualisierungen zum Projekt finden Sie unter www.mitteninharburg.de.


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