Harburg von oben

Baustelle Baumaßnahme Veloroute 11 / Hannoversche Straße

Am 18. November 2019 beginnt der Ausbau der Veloroute 11 sowie die Grundinstandsetzung der Hannoverschen Straße zwischen Seevestraße und Neuländer Straße.

Bauarbeiter befestigt ein Baustellen-Schild

Am 18. November 2019 beginnt der Ausbau der Veloroute 11 sowie die Grundinstandsetzung der Hannoverschen Straße zwischen Seevestraße und Neuländer Straße.

Was wird im Zuge der Veloroute 11 gebaut?

Im Zuge des Bündnisses für den Radverkehr wird die Veloroute 11 von der Hamburger Innenstadt über Wilhelmsburg bis Eißendorf abschnittsweise ausgebaut. Ziel ist es, den Radverkehr auch im Bezirk Harburg sicherer, attraktiver und komfortabler zu gestalten.

Das Bezirksamt Harburg baut dafür jetzt ab dem 18. November 2019 den Abschnitt der Hannoverschen Straße zwischen Seevestraße und Neuländer Straße als Veloroute aus. Die Umgestaltung umfasst den Bau von Radverkehrsanlagen in Form von 2,25 m breiten Radfahrstreifen. In Fahrtrichtung Norden wird mit einem sogenannten „Geschütztem Radfahrstreifen“ (Protected Bike-Lane) in Hamburg erstmals eine innovative Lösung erprobt: Hierbei wird der Radfahrstreifen nicht – wie üblich – mit einer durchgezogenen weißen Linie von der Kfz-Fahrbahn abgetrennt, sondern mit einem doppeltem Bordstein. Dadurch wird der Radverkehr besser geschützt. Zugleich kann das Zuparken des Radfahrstreifens wirksam verhindert werden. In Fahrtrichtung Süden wird der Radfahrstreifen mit einem Breitstrich abgegrenzt, da hier die Erreichbarkeit der angrenzenden Parkstände gewährleistet werden muss. Auf beiden Straßenseiten entstehen damit im Zuge der Veloroute 11 sehr gut befahrbare Radverkehrsanlagen.

Das noch fehlende Stück der Veloroute 11 (zwischen der Neuländer Straße und der Alten Harburger Elbbrücke) ist vom Planungsbüro ebenfalls schon vollständig durchgeplant worden. Diese Netzlücke kann jedoch wegen der Überlagerung mit diversen Umleitungen anderer Straßenbaumaßnahmen erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden.

Was hat es mit der Grundinstandsetzung auf sich?

Fast in ganzer Länge befindet sich die Hannoversche Straße in schlechtem Zustand. Vor allem im Untergrund ist Vieles schadhaft, so dass neben einem neuen Fahrbahnaufbau auch die Entwässerungsanlagen zu ertüchtigen und auf einen modernen Standard zu bringen sind.

Der Gehweg an der unbebauten Ostseite wird aufgehoben. Im Gegenzug wird der Gehweg an der Westseite auf 2,50 m verbreitert. Die vorhandenen Parkstände werden auf die Westseite verlegt, da sich auf dieser Seite auch die Bebauung befindet.

Neue Verkehrsinseln dienen dazu, die abbiegenden Verkehre besser zu sortieren.
Zudem werden etliche Bäume neu gepflanzt, so dass das Erscheinungsbild dieser Hauptverkehrsstraße insgesamt etwas freundlicher wird. Bereits im Vorfeld der Baumaßnahme wurden zahlreiche Versorgungsleitungen ertüchtigt.

Mit welchen Einschränkungen ist in der Bauzeit zu rechnen?

Die Arbeiten zur Umgestaltung beginnen am 18.11.2019 an der Ostseite und setzen sich ab März 2020 auf der Westseite fort. Im Juni 2020 müssen die Arbeiten im gesamten Abschnitt abgeschlossen sein, damit andere Bauprojekte nicht gefährdet werden.

Im gesamten Bauzeitraum ist die Hannoversche Straße (mit je einer Spur) in beiden Richtungen befahrbar. Die Grundstückszufahrten werden so wenig wie möglich eingeschränkt. Erforderliche Sperrungen werden wenigstens drei Tage vor der Ausführung durch die Straßenbaufirma bei den Betroffenen angekündigt.

Bei Baumaßnahmen lassen sich Beeinträchtigungen für Anlieger und Wegebenutzer nicht vermeiden. Das Bezirksamt wird zusammen mit den bauausführenden Firmen darauf hinwirken, Störungen und Behinderungen auf das unvermeidbare Maß zu beschränken.

Die INFRACREW HAMBURG

Bei dieser Baumaßnahme handelt es sich um Kooperationsprojekt der INFRACREW HAMBURG. Die INFRACREW HAMBURG ist ein Zusammenschluss der städtischen Baulastträger. Gemeinsam gestalten sie Hamburgs Infrastruktur. Die Modernisierung der unterirdischen Leitungen und Siele, die Verbesserung der Straßen und Wege, die Erneuerung der Brücken- und Gewässerbauwerke in Hamburg liegen in ihrer Hand. Gemeinsam planen, bauen, koordinieren und kommunizieren sie ihre Dienstleistungen, um Hamburgs Verkehrsraum für alle sicher und sichtbar zu machen. Die INFRACREW HAMBURG sind die Hamburger Bezirke, die Hamburg Port Authority, HAMBURG WASSER, Gasnetz Hamburg, der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer und Stromnetz Hamburg. Wir bauen Hamburg. Zusammen.

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