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Harburger Projekte für Nachhaltigkeit Verleihung des 7. Harburger Nachhaltigkeitspreises

Am 22. November 2019 wurden im Harburger Rathaus drei Projekte mit dem 7. Harburger Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Der erstmals mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde durch die Bezirksversammlung Harburg sowie die Sparda-Bank Hamburg gefördert.

Verleihung des 7. Harburger Nachhaltigkeitspreises

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Jürgen Marek, Moderator und Mitglied der HARBURG21-Lenkungsgruppe, übereichten Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, Robert Timmann, zweiter stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung und Norbert Koßyk, Filialleiter der Sparda-Bank in Harburg, die Siegerurkunden und Schecks. 

Der erste Preis in Höhe von 2.500 Euro ging an das innovative und global wichtige Projekt Precious Plastic Hamburg (PPHH) von Evelina Dineva, John Kuypers und Florian Lehmkuhl. Für das Projekt sprachen die zukunftsweisende Nutzung technischer Möglichkeiten, die hohe Eigenleistung und gute Selbstorganisation der Akteurinnen und Akteure, die gute Vernetzung und die Abdeckung aller Nachhaltigkeitsdimensionen. "Das Preisgeld kann bei diesem geldintensiven Projekt eine besonders gute Wirkung entfalten", so das abschließende Urteil der Jury.

Den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro erhielt das Projekt "Kunst-Tausch für Obdachlose" des HABIBI Ateliers. Die Jury hob hier die neue Verbindung von Kultur und sozialen Aspekten hervor und die Berücksichtigung weiterer Nachhaltigkeits-Dimensionen in den Bereichen Ökologie und Ökonomie. So schaffte das Projekt neben seiner großen sozialen Reichweite auch ökologische Werte durch Recycling von Gütern und verbindet Menschen miteinander.

Der dritte Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an das Projekt "NaNe – Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal", für das derzeit die Lawaetz-Stiftung als Gebietsentwickler des RISE-Fördergebiets die Trägerschaft übernommen hat. Wichtige Kriterien für die Auszeichnung waren das große ehrenamtliche Engagement, die generationsübergreifende Begeisterung und die Integration von Geflohenen in das Projekt. Die sehr gute Vernetzung und die Berücksichtigung aller Nachhaltigkeits-Dimensionen (Soziales, Umwelt, nachhaltige Wirtschaft) zeichnen den Nachbarschaftsgarten aus.

Dr. Chris Baudy, der Bildungspartner für Nachhaltigkeit und Mitglied der Lenkungsgruppe von HARBURG21, stellte die besonderen Leistungen aller 22 Initiativen vor, die sich mit ihren Projekten beworben hatten. Sie kamen in diesem Jahr aus den Themenbereichen Bildung, Ernährung, Integration & Inklusion sowie Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz.

Der Abend endete mit der Überreichung von 19 Anerkennungsurkunden für die weiteren Bewerberinnen und Bewerber und mit anregenden Gesprächen in lockerer Runde bei regionalem, biofairem und vegan-vegetarischem Catering. Für die musikalische Untermalung sorgten während des Abends Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Hamburg-Harburg (BS 18) mit ihrem Musik-Lehrer Peter Melchert. Besonders passend zum Thema des Abends waren die selbst komponierten Umweltsongs „Der blaue Planet" von Jasmin Kube und "Nach dieser Erde" von Gerd Peter Munder.

Kooperationspartner der Veranstaltung war wie in den letzten Jahren die Initiative HARBURG21. Sie stellt die Lokale Agenda 21 und das NachhaltigkeitsNetzwerk im Raum Harburg dar.

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