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Aktives Fördergebiet Zentrum Neugraben

Das Fördergebiet umfasst den Kern des Stadtteils Neugraben-Fischbek. Es besteht aus Teilbereichen Bahnhofsumfeld, Zentrumsbereich und Petershofsiedlung, die sich städtebaulich, sozioökonomisch und nutzungsstrukturell deutlich voneinander unterscheiden.

RISE-Fördergebiet Zentrum Neugraben

Zentrum Neugraben

Seit Dezember 2007 besteht das Gebiet "Zentrum Neugraben/ Bahnhofssiedlung/ Petershofsiedlung“ als Entwicklungsquartier der Integrierten Stadtteilentwicklung.

Das Stadtteilentwicklungsverfahren, dessen Grundlage das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) bildet, soll Problemsituationen entschärfen und die erkennbaren Potenziale, insbesondere im Hinblick auf die Zentrumsfunktion, besser nutzen. Die Förderung erfolgt mit den Bund-Länder-Programmen „Soziale Stadt“ und „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bis Ende 2017.

Das Fördergebiet umfasst den Kern des Stadtteils Neugraben-Fischbek. Es besteht aus den Teilbereichen Bahnhofsumfeld, Zentrumsbereich und Petershofsiedlung, die sich städtebaulich, sozioökonomisch und nutzungsstrukturell deutlich voneinander unterscheiden. Die Gebietsgröße beträgt ca. 44 ha. In das Entwicklungsgebiet sind ebenfalls die Gemeinbedarfsflächen sowie eine Wohnbaufläche des Neubaugebietes "Neugraben-Fischbek 65“ (Vogelkamp) einbezogen.

Im Entwicklungsgebiet leben derzeit rund 3.700 Menschen. Der Anteil der jüngeren (unter 18-Jährige) und der älteren (65-Jährige und Ältere) Altersgruppen ist im Vergleich zu Hamburg überdurchschnittlich hoch. Die Anteile der migrantischen Bevölkerung als auch der Bezieher von Transferleistungen liegen ebenfalls deutlich über dem Hamburger Durchschnitt.  Die Entwicklung des Neubaugebietes sowie der Zuzug von Flüchtlingen werden sich auch auf das Fördergebiet und seine Infrastruktur auswirken und Anpassungen bei der Maßnahmengestaltung erfordern.

Um das Gebiet zu stabilisieren und aufzuwerten, damit es insbesondere an Attraktivität für Familien gewinnt, liegen die Handlungsschwerpunkte in den Bereichen

  • Zentrumsentwicklung ("lokale Ökonomie“, "öffentlicher Raum“),
  • Bürgeraktivierung,
  • gesellschaftliche Infrastruktur (Gesundheits- und Familienförderung, Kultur, Sport, Integration) sowie
  • Wohnen und Wohnumfeld.

Das Bezirksamt Harburg hat die steg Hamburg als Gebietsentwickler beauftragt. Gemeinsam wurde das IEK erarbeitet.

Als Impulsgeber für die weitere Entwicklung des Stadtteils wirkt das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum Süderelbe seit seiner Eröffnung im Februar 2012, das Schule, Kinderbetreuung, Jugendhilfe, Sport sowie generationsübergreifende Angebote zusammenführt.

Weitere Kernprojekte des Entwicklungskonzeptes:

  • Schaffung einer Mehrgenerationenfläche im Brunnenschutzgebiet (umgesetzt)
  • Wohnumfeldgestaltung der Petershofsiedlung (letzter Bauabschnitt soll 2017 umgesetzt werden)
  • Neugestaltung der Marktfläche (Baubeginn Sommer 2016)
  • Umgestaltung des Bahnhofsumfelds (Planung und Umsetzung 2016/2017)
  • Modernisierung des Süderelbe-Einkaufszentrums in mehrjährigen Bauabschnitten (bis 2017)
  • Neubau eines Mietertreffs und Aufwertung des Eingangsbereiches Süderelbering 3
Ansprechpartnerin:
Uta Wassbauer
Tel. +49 40 428 71 2018

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