Aufgaben und Auskünfte Zentrale Meldeangelegenheiten (Einwohnerregister)

Das Serviceangebot  des Fachamtes Einwohnerwesen - Zentrale Meldeangelegenheiten/Einwohnerregister - richtet sich sowohl an Privatkunden als auch an Behörden und Institutionen innerhalb und außerhalb Hamburgs. Es umfasst verschiedene Leistungen im Zusammenhang mit den im Melderegister gespeicherten Einwohnerdaten.

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Bezirksamt Harburg - Fachamt Einwohnerwesen - Zentrale Meldeangelegenheiten/Einwohnerregister

Bitte beachten Sie, dass  dieser Fachbereich nicht - wie häufig angenommen - für alle Meldeangelegenheiten der Stadt Hamburg zuständig ist, sondern folgende Aufgabenschwerpunkte hat:

Das Fachamt Einwohnerwesen – Zentrale Meldeangelegenheiten ist zuständig für die nachstehend aufgeführten Leistungen im Rahmen des Melderegisters. Für alle anderen Meldeangelegenheiten wenden Sie sich bitte an die regionalen Einwohner-Kundenzentren.


1. Auskünfte aus dem Archiv des Melderegisters

Das Fachamt Einwohnerwesen – Zentrale Meldeangelegenheiten/Einwohnerregister erteilt Auskünfte über hamburgische Einwohner, die ab dem 1. Januar 1963 bis 1987 in Hamburg gemeldet waren.

Die Auskünfte sind gebührenpflichtig (Ausnahme: Bescheinigungen für Rentenzwecke).

Anfragen können schriftlich gestellt werden. Wichtig ist, die Angaben zur gesuchten Person wie Namens- und Geburtsdaten sowie ergänzende Adressdaten so genau wie möglich zu benennen und möglichst das Datum des letzten Aufenthaltes / des letzten Kontaktes in Hamburg anzugeben.

Bei einem persönlichen Besuch ist ein Personalausweis bzw. Reisepass vorzulegen.

Über Einwohner, die seit August 1987 aktuell in Hamburg gemeldet sind bzw. seitdem in Hamburg verstorben oder nach außerhalb Hamburgs verzogen sind, erteilen die örtlichen Kundenzentren der Bezirksämter Auskunft aus dem Melderegister.

Seit Herbst 2003 werden Auskünfte aus dem aktuellen Melderegister online erteilt.


2. Auskunftssperren

Auskunftssperren werden im Melderegister nur in besonders gelagerten Einzelfällen eingetragen. Die Eintragung einer Auskunftssperre kommt nur dann in Betracht, wenn durch Melderegisterauskünfte an Dritte, insbesondere durch Bekanntgabe der Anschrift, die im Hamburgischen Meldegesetz genannten Rechtsgüter beeinträchtigt sein könnten.

Es müssen Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass dem Betroffenen oder einer anderen Person durch eine Melderegisterauskunft eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann (§ 51 Abs. 1 Bundesmeldegesetz (BMG)).


3. Fortschreibung des Melderegisters

Die Fortschreibung des Melderegisters in Hamburg erfolgt (analog zu allen Melderegistern in Deutschland) sowohl durch persönliche Antragstellung betroffener Personen (z. B. Umzug, Heirat, Geburt) als auch durch Mitteilungen anderer Behörden (z. B. Meldebehörden, Standesämter, Gerichte).

Sämtliche Mitteilungen dieser Behörden an das Melderegister in Hamburg, haben als Basis immer eine konkrete rechtliche Grundlage. Der Hauptanteil betrifft dabei den automatisierten, elektronischen Datenaustausch zwischen Meldebehörden verschiedener Bundesländer, wenn eine Person oder Familie verzieht oder in den betroffenen Bundesländern Haupt- bzw. Nebenwohnung hat.

Die Zuständigkeit für diese Datenübermittlungen liegt in Hamburg grundsätzlich beim Bezirksamt Harburg - Zentrale Meldeangelegenheiten - Einwohnerregister. Die unterschiedlichen Fall- und Lebenslagen erfordern vielfach einen persönlichen Kontakt zwischen auswärtiger Behörde und dem Einwohnerregister.

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