Mietfrei wohnen Eigenheim

Sie sind auf der Suche nach einem Eigenheim? Hier finden Sie Informationen, damit Ihnen eine böse Überraschung erspart bleibt.

Haus im Gras

Steigende Eigenheimpreise - Hamburg.de

Jeder dritte Deutsche träumt vom Leben in den eigenen vier Wänden. Da es sich beim Erwerb von Wohneigentum für die meisten um eine einmalige Anschaffung handelt, ist eine gründliche Planung wichtig.

Der Schritt ins Eigentum

Unabhängig von steigenden Mietzahlungen und ganz sein eigener Herr sein – ein inspirierender Gedanke. Zudem macht sich die Investition in Wohneigentum langfristig bezahlt, da man im Alter mietfrei wohnt und die Investition als sinnvolle Altersvorsorge nutzen kann. Wichtig ist, dass die Finanzierung auf die persönlichen Verhältnisse zugeschnitten ist und man sich mit den Rückzahlungsmodalitäten des Kredites nicht übernimmt. Darum sollten die Bausteine für die Finanzierung sorgfältig ausgewählt werden. Dabei gilt: Nur nichts überstürzen und verschiedene Finanzierungsmodelle durchspielen.

Die richtige Finanzierung finden

Wer sich im Eigenheim geborgen, sicher und unabhängig fühlen möchte, benötigt neben dem passenden Haus auch die passende Finanzierung. Zukünftige Hausherren müssen sich erst einmal zwei Fragen stellen: Was brauche ich und was kann ich mir leisten? Am Anfang steht ein Kassensturz, in dem Haben und Soll gegenübergestellt werden. Ganz wichtig ist dabei eine ehrliche und realistische Aufstellung. Die meisten Banken fordern als Finanzierungsgrundlage einen Eigenanteil aus Ersparnissen des Käufers. Dieser Eigenanteil sollte pauschal mindestens 30 Prozent betragen. Wird der Kreditbedarf zu niedrig berechnet, steht meist eine kostspielige Nachfinanzierung ins Haus. Wer jung ist und gut verdient, kann den Hauskauf möglicherweise auch als Vollfinanzierung abwickeln. Problematisch wird es dann aber bei Jobverlust oder Krankheit, da sich die Finanzierung ganz auf das Einkommen stützt. Bei einem Baukredit gilt die Faustregel: Nicht mehr als 35 Prozent des Nettoeinkommens für die Kreditrate zur Verfügung stellen.

Finanzierungsbedarf errechnen

Ob für Sie ein Kombi-Kredit mit integrierter Riester-Förderung vonseiten der Bausparkassen infrage kommt oder doch ein klassisches Darlehen mit direkter Kredit-Tilgung, muss genau auf Ihren persönlichen Finanzierungsbedarf abgestimmt werden. Auch der Anschlusskredit für eine möglichst schnelle Tilgung oder die Konditionen für ein Forward-Darlehen sollten für den Einzelfall durchgerechnet werden. Bei der Finanzierung sollte unbedingt berücksichtigt werden, dass neben dem reinen Kaufpreis noch weiteres Kapital für Nebenkosten, Renovierung und den Umzug aufgebracht werden muss. Vielleicht wird auch noch Geld für die Garten-Bepflanzung, einen Zaun oder ein Carport benötigt.

Einen Neubau planen

Außerdem stellt sich die Frage: Soll es überhaupt ein Neubau werden oder darf es auch eine gebrauchte Immobilie sein? Beide Formen des Wohneigentums bieten Vor- und Nachteile. Ein Neubau lässt sich je nach Budget und nach den eigenen Wünschen sowie den modernsten Standards planen. Eine energiesparende Bauweise schont durch seine Energieeffizienz die Haushaltskasse. Gleichzeitig bringt die moderne Haustechnik komfortable und sichere Lösungen mit sich, welche in einem alten Haus nicht immer oder nur mit Kostenaufwand verwirklicht werden können. Das Bauvorhaben wird je nach energetischen Standards mit Zuschüssen von Staat, Ländern und Kommunen unterstützt und bezuschusst. Andererseits kostet der Bau eines individuell geplanten Neubaus Zeit und Energie. Fertighäuser liegen daher im Trend. Sie werden von der Stange gekauft, und sind sehr schnell bezugsfertig. Individuelle Wünsche sind im Fertighaussektor zwar möglich, aber mit Zusatzkosten verbunden.

Eine Gebrauchtimmobilie beziehen

Der Nachteil bei Neubauten liegt oft in der Standortwahl: Zur Verfügung stehender Baugrund liegt meist in Randbezirken. Eine Gebrauchtimmobilie, wie zum Beispiel ein Reihenhaus in Hamburg, lässt sich hingegen in einer gut vernetzten Infrastruktur eines gewachsenen Wohngebietes finden. Bei einer gebrauchten Immobilie stellt sich jedoch die Frage, ob modernisiert oder saniert werden muss und was vom Gesetzgeber aktuell verlangt wird. Auch beim Erwerb gebrauchter Immobilien stehen verschiedene Programme für Sanierungen und Modernisierungen zur Verfügung, die staatlich unterstützt werden. Vor der Modernisierung sollte allerdings erst einmal der Baugrund begutachtet werden. Sind kosmetische Maßnahmen ausreichend oder muss die Bausubstanz erneuert werden? Gibt es Risse im Mauerwerk, Schimmel, undichte Stellen oder gar einen Schwamm? Hier ist Expertenwissen notwendig, denn versteckte Mängel lassen sich von Laien nur selten erkennen. Ein großer Vorteil der Gebrauchtimmobilie: Sie kann in den meisten Fällen sofort bezogen werden.

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