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Informationen zum TechnikCheck MessCheck

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Machen Sie den ersten Schritt zur Optimierung

MessCheck

Monitoring einer Heizungsanlage Messung an einer Heizungsanlage

Etwa ein Viertel aller CO2-Emissionen in Deutschland gehen auf das Konto von Gebäudeheizungen. Die Reduzierung der CO2-Emissionen wird trotz Einbau effizienter Anlagen oft nicht erreicht. Worin liegt die Ursache?

Im Rahmen der Qualitätssicherung im Bereich der Heizungsförderung vom Programm „Unternehmen für Ressourcenschutz“ wurden geförderte Heizungsanlagen 30 Tage messtechnisch auf ihr Betriebsverhalten untersucht (Erfolgskontrolle Heizungsförderung). Mit den aus den Ergebnissen abgeleiteten und oft einfach umsetzbaren Maßnahmenempfehlungen konnte meist ein deutlich effizienterer Betrieb der Heizungsanlagen erzielt werden.

Um den Energieverbrauch und damit die Kosten zu reduzieren, ist es erforderlich, die immer komplexer werdende Heizungstechnik optimal einzustellen und Fehler im Betrieb zu erkennen. Dabei wollen wir Sie unterstützen! Wenn Sie bezüglich des Betriebsverhaltens Ihrer Heizungsanlage Klärungsbedarf haben oder Ihnen der Energieverbrauch zu hoch erscheint, nutzen Sie den MessCheck und das Wissen von Sachverständigen, um auf Basis einer Vor-Ort-Analyse und Auswertung einer 30 Tage-Aufzeichnung von Messdaten Ihre Anlage zu optimieren.

Wie geht das?

Sie stellen einen Antrag auf die Durchführung eines MessChecks bei der Hamburger Investitions- und Förderbank (IFB) und können nach der Erstbesichtigung und Freigabe durch die IFB den autorisierten Sachverständigen beauftragen.

Wo bekomme ich weitere Informationen zum MessCheck?

Für Fragen stehen Ihnen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in der IFB Hamburg gerne zur Verfügung.

Was beinhaltet der MessCheck?

Der MessCheck beinhaltet eine Messung Ihrer Heizungsanlage über 30 Tage, inklusive einer energetischen Bewertung im Ergebnisbericht. Der Bericht beschreibt den Ist-Zustand, zeigt Optimierungsvorschläge auf und nennt die möglichen Einsparpotentiale sowie die hierfür erforderlichen Aufwendungen. Der MessCheck ist gedacht für Heizungsanlagen ab 50 kW, die nicht älter als 10 Jahre sind.

Was kostet ein MessCheck?

Die Kosten für den MessCheck betragen 3.451,00 Euro (brutto), bzw. 2.900,00 Euro (netto). Ihr Eigenanteil beträgt 50 Prozent, entsprechend 1.725,50 Euro (brutto), bzw. 1.450,00 Euro (netto). Die andere Hälfte der Gesamtkosten übernimmt die Behörde für Umwelt und Energie.

Wer kann die Förderung zum MessCheck beantragen?

Der MessCheck gilt für Hamburger Standorte von Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, Handwerksbetrieben oder Institutionen wie z.B.: Wohnungsbaugenossenschaften,  Wohnungsbauunternehmen, Wohnungseigentümergemeinschaften sowie für  Sportvereine,  Stiftungen, Wohnheime, kirchliche oder soziale Einrichtungen und  auch für private Vermieter von Gewerbegebäuden oder Mehrfamilienwohngebäuden.

Wer führt den MessCheck durch?

Der MessCheck wird von Sachverständigen, die ihre Eignung zur Durchführung von Messungen und der energetischen Optimierung von Heizungsanlagen gegenüber der Innung Sanitär Heizung Klempner Hamburg (ISHK Hamburg) oder der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) nachgewiesen haben, durchgeführt.

 

Weitere Informationen und Unterlagen zum MessCheck:

Kontakt

Roland Schulz

Energiewende in der Wirtschaft

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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