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Katastrophenschutz Organisation des Hamburger Sturmflutschutzes

Die Bewältigung von Sturmfluten ist eine Aufgabe des Katastrophenschutzes. Dabei arbeiten viele Behörden und Ämter der Freien und Hansestadt Hamburg eng zusammen.

Etwa 20 Personen üben bei gutem Wetter die Reparatur eines Deiches. Deichschutzübung

Hochwasserschutz in Hamburg, Sturmfluten, Binnenhochwasser

Aufgaben der Behörde für Inneres und Sport

Eine besondere Stellung nimmt dabei der Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport ein. Als Leiter der Katastrophenabwehr trägt er die Verantwortung für die einheitliche Lenkung aller Abwehrmaßnahmen in der Stadt. Unterstützt und beraten wird der Leiter der Katastrophenabwehr von einem Katastrophendienststab der Behörde für Inneres. Dieser koordiniert die Abwehrmaßnahmen, bereitet die Entscheidungen des Leiters der Katastrophenabwehr vor und überwacht deren Umsetzung.

Aufgaben der anderen Hamburger Behörden

Katastrophenschutz ist aber nicht nur Aufgabe der Behörde für Inneres und Sport, sondern auch aller anderen Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg. So übernehmen beispielsweise die sieben Bezirksämter Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung, die Hamburg Port Authority ist für den Sturmflutschutz im Bereich des Hafens zuständig, die Polizei sperrt Straßen und leitet den Verkehr ab und der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer organisiert die Deichverteidigung. Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Sie soll beispielhaft die Vielfältigkeit der Aufgaben und der beteiligten Behörden und Ämter darstellen.

Hauptamtliche und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Für den Katastrophenschutz stehen darüber hinaus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei, der Feuerwehr und der folgenden Organisationen zur Verfügung:

  • Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)
  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
  • Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)
  • Malteser Hilfsdienst (MHD)
  • Deichwacht
  • Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG)
  • Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
  • sowie der Bundeswehr auf Anforderung

Die Zahl der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beläuft sich auf rund 13.300 Personen.