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Dokumente für die Eheschließung Von der Anmeldung bis zur Namensänderung

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Sie möchten heiraten? Für die standesamtliche und für die kirchliche Trauung müssen Sie einige Dokumente vorlegen. Hier finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Urkunden für die Eheschließung und die Informationen für die Namensänderung.

Ein Mann und eine Frau halten ihre Hände über einen Blumenstrauß. Beide tragen einen silbernen Ring, der Mann trägt eine Uhr mit braunem Lederband.

Anmeldung zur Eheschließung in Hamburg

Anmeldung und Dokumente für die standesamtliche Trauung

Für die Anmeldung zur Eheschließung ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk mindestens einer der Partner wohnt. Die Eheschließung kann frühestens 6 Monate vor dem gewünschten Termin beim Standesamt angemeldet werden bzw. muss nach der Anmeldung innerhalb von 6 Monaten erfolgen. Sie können grundsätzlich bei jedem deutschen Standesamt heiraten, müssen dann aber mit weiteren Gebühren rechnen.

Folgende Dokumente sind bei der Anmeldung zur Eheschließung für beide Partner vorzulegen:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Erweiterte Aufenthalts- und Meldebescheinigung ("Ledigkeitsbescheinigung"), erhältlich bei jedem hamburgischen Kundenzentrum (früher: Einwohnermeldeamt), nicht älter als 6 Monate
  • Aktueller Auszug aus dem Geburtenregister, neu ausgestellt vom Geburtsstandesamt, nicht älter als 6 Monate
  • Ggf. Geburtsurkunden gemeinsamer Kinder (beim Geburtsstandesamt der Kinder erhältlich)
  • Für Verwitwete: Auszug aus dem Eheregister und eine Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners
  • Für Geschiedene: Auszug aus dem Eheregister und rechtskräftige Scheidungsurkunden früherer Ehen

Unter Umständen sind weitere Dokumente erforderlich. Informationen finden Sie auf dem Merkblatt für notwendige Unterlagen zur Eheschließung oder wenden Sie sich direkt an Ihr zuständiges Standesamt. 

Dokumente für die kirchliche Trauung

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Taufbescheinigung und Konfirmationsurkunde bzw. Firmungsurkunde
  • Bestätigung der Eheschließung vor dem Standesamt oder der schriftliche Nachweis darüber, dass diese angemeldet ist
  • Ledigkeitsbescheinigung (nur für eine katholische Eheschließung)

Die Namensänderung

Nehmen Sie nach der Eheschließung den Namen des Ehepartners/der Ehepartnerin an, denken Sie daran, diesen auch in Ihren Papieren zu ändern. Dies gilt beispielsweise für den Personalausweis, die Fahrzeugpapiere, eventuell den Führerschein und laufende Verträge. Wichtig ist auch die Änderung der Lohnsteuerkarte und bei Bedarf der Lohnsteuerklasse.

Weitere Institutionen, die Sie über den Namenswechsel informieren sollten, sind unter anderem: Geldinstitute, Arbeitgeber, Versicherungen, Stromversorger, Kreditkartengesellschaften, Verlage, bei denen Sie ein Zeitungsabonnement haben. Überprüfen Sie auch, ob Sie doppelte Verträge oder Versicherungen besitzen und kündigen Sie diese gegebenenfalls.

Behördensuche

Der Behördenfinder hilft Ihnen bei den formellen Angelegenheiten Ihrer Eheschließung weiter. Erfahren Sie hier auch, welche weiteren Dokumente für Eheschließung notwendig sein können, wenn Sie beispielsweise im Ausland geheiratet, und die Ehe auch in Deutschland nachbeurkunden möchten.

Nach der Hochzeit: Die wichtigsten Fakten für Frischvermählte

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