HSV Handball

HSV Hamburg Der lange Weg zurück

Der Handball Sportverein Hamburg ist (fast) zurück auf der großen Bühne. Nach dem Neuaufbau in der Oberliga haben die Hamburger Handballer ihre erste Zwetligasaison gespielt und landeten am Ende auf Platz zwölf. Mittelfristig wird der Wiederaufstieg ins Oberhaus angepeilt.

HSV Handball

Sporthalle Hamburg

HSVH auf Platz sechs

Am 13. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga hatte der Handball Sport Verein Hamburg am Sonntagnachmittag die DJK Rimpar Wölfe zu Gast in der Sporthalle Hamburg. Vor 2.981 Zuschauern setzten sich die Hamburger mit 28:18 sehr deutlich gegen die Gäste aus Unterfranken durch, die nie richtig ins Spiel fanden. Durch den Sieg steht der HSVH nach diesem Spieltag auf Platz sechs (15:11 Punkte), während die Wölfe, die vor dem Spieltag punktgleich mit den Hamburger waren, auf Rang elf abrutschen. Tabellenführer ist TuSEM Essen mit 20:6 Punkten. Quelle: HSVH

Der Spielpan 2019/2020

SpieltagTagZeitSpielErgebnis
124. 8.19.30TuS Ferndorf – Hamburg21:28
21. 917.00Hamburg – TSV Bayer Dormagen26:22
36. 9.19.30HC Elbflorenz 2006 - Hamburg28:33
415. 9.17.00Hamburg – ASV Hamm-Westfalen26:32
520. 9.19.30VfL Gummersbach - Hamburg29:26
629. 9.17.00Hamburg – TV 05/07 Hüttenberg28:24
76. 10.17.00SG BBM Bietigheim - Hamburg22:22
811. 10.20.00Hamburg  HSG Konstanz32:25
919. 10.19.30ThSV Eisenach - Hamburg34:29
1031. 10.17.00Hamburg  VfL Lübeck-Schwartau29:21
1110. 11.17.00TuSEM Essen - Hamburg28:25
1216. 11.17.00EHV Aue - Hamburg24:23
1324. 11.17.00Hamburg – DjK Rimpar Wölfe28:18
1430. 11.19.30HSC 2000 Coburg – Hamburg
158. 12.17.00Hamburg  TV Emsdetten
1614. 12.20.00TuS N-Lübbecke - Hamburg
1721. 12.19.00HSG Krefeld – Hamburg
1826. 12.17.00Hamburg – TuS Ferndorf*
192. 2.17.00TSV Bayer Dormagen - Hamburg
207. 2.20.00Hamburg – HC Elbflorenz 2006
2114. 2.19.15ASV Hamm-Westfalen – Hamburg
2221. 2.20.00Hamburg  – VfL Gummersbach
2329. 2.19.30TV 05/07 Hüttenberg – Hamburg
248. 3.17.00Hamburg  – SG BBM Bietigheim
2514. 3.20.00HSG Konstanz - Hamburg
2622. 3.17.00Hamburg - ThSV Eisenach
2727. 3.19.30VfL Lübeck-Schwartau - Hamburg
282. 4.20.00Hamburg – TuSEM Essen
2912. 4.17.00Hamburg – EHV Aue
3024. 4.20.00DjK Rimpar Wölfe - Hamburg
311. 5.20.00Hamburg – HSC 2000 Coburg
3210. 5.17.00TV Emsdetten – Hamburg
3316. 518.00Hamburg  TuS N-Lübbecke
3423. 5.18.00Hamburg – HSG Krefeld 

*Das sogenannte „Weihnachtsspiel“ findet in der Barclaycard-Arena statt

Frühes Aus im Pokal

Der Handball Sport Verein Hamburg unterlag dem Drittligisten VfL Eintracht Hagen knapp mit einem Tor und fuhr schon vor dem Finaltag des „First-Four“-Turniers des DHB-Pokals wieder in Richtung Heimat. Das Siegtor für Hagen fiel nach einem Freiwurf in der buchstäblich letzten Sekunde.

DHB-Pokal 2019/20

RundeTagZeitSpielErgebnis
1. Runde, Final Four17./18. 8.Eintracht Hagen (3. Liga) – HSVH in Göttingen30:29
1. Runde, Final Four17./18. 8.Northeimer HC (3. Liga) – 1. FC Magdeburg (1. Liga)26:41
2. Runde, Final Four17.718.8.Eintracht Hagen – 1. FC Magdeburg17:46

HSVH live im Internet

Alle Heimspiele des HSVH werden beim Online-Sportsender „Sportdeutschland.TV“ live im Internet übertragen

Termine

30. Juli bis 3. August: Trainingslager in Løgumkloster (Dänemark)
• 2. August, 18.00 Uhr: Testspiel HSVH – TM Tønder (Dänemark, 2. Liga)
• 7. August, 19.00 Uhr: Testspiel HSVH - Saint-Raphaël VHB (Frankreich) in der Sporthalle Hollenstedt
• 9. bis 11. August: Internationaler Heidecup in Schneverdingen
• 9. August, 17.45 Uhr: Heidecup HSVH – IFK Kristianstad (Schweden)
• 14. August, 20.30 Uhr: Testspiel HSVH – SG Hamburg Nord (Oberliga) am Tegelsbarg (35:20)
• 20. August, 18.00 Uhr: Testspiel HSVH – AMTV (Oberliga) in der Scharbeutzer Straße (46:27)

Der vorläufige Kader der Saison 2019/2020

Nr.NamePositionVertrag bis
28Aron Rafn Edvardsson (ISL)Torwart2020
12Marcel Kokoszka (D)Torwart2022
Mark van den Beucken (NL)Torwart2021
27Thies Bergemann (D)Rechtsaußen2020
Tobias Schimmelbauer (D)Linksaußen2021
Jonas Gertges (D)Linksaußen2021
14Lukas Ossenkopp (D)Rückraum Mitte/links2020
13Niklas Weller (D)Kreis Mitte2021
20Marius Fuchs (D)Kreis Mitte2020
41Dominik Vogt (D)Kreis Mitte2021
6Blazenko Lackovic (CRO)Rückraum2020
4Pelle Leo Fick (D)Rückraum rechts2020
23Jan Forstbauer (D)Rückraum rechts2019
Jens Schöngarth (D)Rückraum rechts2021
25Finn Wullenweber (D)Rückraum links2023
30Jan Kleineidam (D)Rückraum links/Mitte2020
22Philipp Bauer (D)Rückraum links/Mitte2020
15Dominik Axmann (D)Rückraum Mitte2021
7Leif Tissier (D)Rückraum links/rechts2021
Torsten JansenTrainer2020

Abgänge nach der Saison 2019/20
Marius Fuchs (Vertrag nicht verlängert)

Zugänge zur Saison 2019/20
Jonas Gertges (Linksaußen, von GWD Minden II/3. Liga West, Vertrag bis 2021)
Mark van den Beucken (NL/Torwart, vom HC Bevo, Vertrag bis 2021)
Tobias Schimmelbauer (vom Bundesligisten TBV Stuttgart)
Jens Schöngarth (von FRISCH AUF! Göppingen)

Abgänge nach der Saison 2018/19
Christopher Rix (Vertrag nicht verlängert)
Justin Rundt (Vertrag nicht verlängert)
Stefan Schröder (Karriereende)
Lukas Baatz (Vertrag nicht verlängert)
Kevin Herbst (Vertragsangebot abgelehnt)

Platz zwölf

Der Handball Sport Verein Hamburg beendet seine Premieren-Saison in der 2. Handball-Bundesliga mit einer Niederlage. Gegen TuSEM Essen unterlag der HSVH trotz einer starken ersten Halbzeit und einer Drei-Tore-Führung zur Pause mit 31:27 (13:16) und schließt die Saison auf Platz zwölf ab.

Der erhoffte Erfolg am letzten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga blieb für den Handball Sport Verein Hamburg beim Gastspiel bei TuSEM Essen aus. Zwar startete das Team von Trainer Torsten Jansen am Samstagabend hervorragend in die Partie und setzte sich früh ab, nach der Halbzeit übernahm Essen aber mehr und mehr die Kontrolle und ging am Ende als Sieger vom Platz. Zwar ging es für beide Mannschaften sportlich nicht mehr um viel, Jansens Team hätte sich aber gerne mit einem Auswärtssieg aus der Saison verabschiedet und den zehnten Platz klargemacht. Durch die Niederlage rutscht der HSVH nämlich in der Tabelle ab und beendet seine erste Spielzeit in der 2. Liga als Aufsteiger auf Tabellenplatz zwölf.

Klassenerhalt

Der Handball Sport Verein Hamburg wird auch in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen! Durch einen ungefährdeten 30:20 (15:13)-Erfolg gegen den VfL Eintracht Hagen hat das Team von Trainer Torsten Jansen schon drei Spieltage vor dem Saisonende den Verbleib in der Liga klargemacht.

Am 35. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga hat der Handball Sport Verein Hamburg als Aufsteiger vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Nach einem 30:20-Sieg gegen den abstiegsbedrohten VfL Eintracht Hagen können die Hamburger drei Spieltage vor dem Ende nicht mehr auf die Abstiegsränge abrutschen. Gegen Hagen präsentierte sich das HSVH-Team vor 3.365 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg über die gesamte Spielzeit entschlossen, den letzten fehlenden Punkt zum Klassenerhalt bereits an diesem Sonntag zu holen. Zwar konnte sich das Jansen-Team in der ersten Halbzeit noch nicht absetzen, dank wichtiger Paraden von Aron Edvardsson und einer konsequenten Offensiv-Leistung wurde das Ergebnis in der zweiten Hälfte dann deutlich.
Quelle: Handball Sport Verein Hamburg

Weihnachtsspiel in großer Halle

Kurz vor Weihnachten belebten die Hamburger Handballer wieder ihre Tradition, ein Spiel der Saison in der Barclaycard Arena auszutragen. Zu Gast war am Sonntag, 23. Dezember 2018, der Tabellensechste TuSEM Essen. Der HSVH stand nach sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Spielen unter Druck und beschenkte einen Tag vor Heiligabend seine Fans und vor allem sich selbst mit zwei Punkten. Der HSVH gewann denkbar knapp mit 33:22. Eine Minute vor Schluss hatten die Hamburger noch einen Dreitore-Vorspung. Beim Stand von 33:32 nahm HSVH-Trainer Jansen fünf Sekunden vor Spielende noch eine Auszeit. Mit Erfolg. Die restliche Spielzeit überstand der HSVH und hat nun 16:22 Punkte.

Das Weihnachtsspiel der Hamburger Hanballer scheint sich etabliert zu haben. 9.702 Zuschauer kamen in die Barclaycard Arena. Das ist der beste Besuch eines Zweitligaspiels überhaupt. Der Wert vom Vorjahr in der 3. Liga konnte allerdings nicht ganz erreicht werden. Damals kamen am zweiten Feiertag 9.964 Fans – Weltrekord. Bereits zur Weihnachtsspiel-Premiere im Jahr 2016 gegen DHK Flensborg kamen 8.555 Fans in die Halle. Das war ebenfalls Weltrekord. Der Drittliga-Weltrekord lag zuvor bei 3.500 Zuschauern.

Weitere Infos und Tickets: HSV Hamburg

DHB-Pokal 2018/19

Im DHB-Pokal ist der HSVH bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Das war allerdings auch nicht sonderlich überraschend, denn der Gegner war am 18. August Bundesligist GWD Minden. die Hamburger unterlagen mit 24:37 (15:16)

Der neue HSV Hamburg

Nach dem Lizenzentzug zum Saisonende 2015/16 erfolgte ein Neustart in der dritten Liga. In der Saison 2015/16 spielte das U23-Team des HSV noch in der Oberliga (4. Liga), war aber nach dem 27:24 in Ellerbek bereits zwei Spieltage vor Saisonende in die dritte Liga aufgestiegen. Nach 24 Spielen führte das Team die Tabelle mit 43:5 Punkten an und war nicht mehr einzuholen. Die U23 verlor nur drei Spiele: Gleich am zweiten Spieltag beim MTV Herzhorn (35:33), dann das Derby gegen den FC St. Pauli (23:24) und am letzten Spieltag in Neumünster (35:37). Aus der U23 wurde die erste Mannschaft des HSV Hamburg.

Neuer HSVH-Präsident

Nach dem Rücktritt von Präsident Karl Gladeck gibt es nun mit Dieter Evermann einen Nachfolger. Der Textilunternehmer war bereits Sponsor beim HSV, hatte sich aber mit dem ehemaligen Mäzen Andreas Rudolph überworfen. Neu ins Präsidium aufgenommen wurde der frühere Meistertrainer Martin Schwalb. Vizepräsident Sven Hielscher und Schatzmeister Jürgen Rütsch werden im Amt bleiben.

Heimspiele in der Sporthalle Hamburg

Die Heimspiele werden in der Sporthalle Hamburg in Alsterdorf ausgetragen. Die Verantwortlichen der Stadt Hamburg (Bezirksamt Nord) sowie des Handball Sport Verein Hamburg haben sich auf eine langfristige Partnerschaft geeinigt. Die Sporthalle Hamburg ist nach der Barclaycard-Arena die zweitgrößte Veranstaltunghalle in Hamburg. Sie ist barrierefrei und bietet Platz für 4.600 Zuschauer bei Sportveranstaltungen.

Weitere Informationen: Karten für die Saison 2017/18

Vom Meister bis zum Lizenz-Schiedsgericht

2011 wurde der HSV Deutscher Meister, 2013 gewannen die Hamburger die Champions League (30:29 n.V.) gegen den FC Barcelona – dann lag der Verein finanziell am Boden. Nach dem überraschenden Rücktritt des damaligen Präsidenten und Geldgebers Andreas Rudolph am 8. Mai 2014 (Interims-Nachfolger: Frank Spillner) drohte dem HSV der Sturz in die 3. Liga. Am 15. Mai verweigerte der Ligaverband (HBL) dem Verein die Lizenz wegen mangelnder wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.

Um die Lizenz doch noch zu erhalten, wurde der Etat für die Saison von 2014/15 von 8,1 Millionen Euro auf 5,5 Millionen gekürzt. Doch es half nichts: Am 3. Juni 2014 verweigerte das achtköpfige Präsidium der Handball-Bundesliga (HBL) auch im zweiten Anlauf die Lizenz. Der HSV legte am 11. Juni 2014 Einspruch beim unabhängigen HBL-Schiedsgericht ein. Und das entschied am 25. Juni für den HSV. Der Verein erhielt doch noch die Lizenz für die Bundesliga-Saison 2014/15, musste allerdings Auflagen erfüllen. Der Verein musste eine Bankgarantie von rund fünf Millionen Euro hinterlegen. Ein Jahr später war dann trotzdem alles vorbei und die Lizenz war endgültig futsch. 

Es war ein bitterer Moment für den Handballstandort Hamburg: Der Ligaverband (HBL) entzog dem HSV Handball zum Ende der Saison 2015/16 die Lizenz. Damit standen die Hamburger als erster Absteiger fest. Dem HSV wurde wegen „gravierender Verstöße gegen zwingend einzuhaltende Verpflichtungen aus dem Lizenzierungsverfahren und dem Lizenzvertrag“ die Lizenz zum Saisonende entzogen. Eine Lizenz für die 1. oder 2. Liga durfte für die Folge-Saison nicht beantragt werden. Es war das maximale Strafmaß.
Der HSV hatte im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens zur Saison 2015/16 eine Verplichtungserklärung von Ex-Präsident, Mäzen und Hauptsponsor Andreas Rudolph über 2,5 Millionen Euro als Sicherheit angegeben. Offenbar gab es aber einen Sondervertrag zwischen Rudolph und dem HSV, der einschränkende Wirkung hatte. Diese Tatsache wurde der HBL jedoch vorenthalten.
Der HSV musste in der Saison 2016/17 einen Neustart in der 3. Liga mit einem neuen wirtschaftlichen Träger machen. Viel besser lief es sportlich. Der HSV stand bei Lizenentzug auf Platz vier und war auf Europapokalkurs. 

Gründung des Vereins

Zunächst soll an dieser Stelle mit einem Missverständnis aufgeräumt werden: Der Verein heißt nicht „HSV-Handball“, sondern „HSV Hamburg“, wobei HSV für Handball Sportverein Hamburg steht. Er wurde 1999 als HSV Lübeck gegründet und übernahm die Bundesligalizenz vom VfL Bad Schwartau, mit dem zunächst eine Spielgemeinschaft bestand (SG VfL Bad Schwartau-Lübeck). Als der HSV 2002 nach Hamburg umzog, wurde die Spielgemeinschaft beendet.

Heimspiele in der Barclaycard-Arena

Seit 2002 bestritt der HSV Hamburg seine Heimspiele in der Barclaycard-Arena (bis zum 13. April 2010 Color Line Arena, bis 30. Juni 2015 O2 World), direkt neben dem Volksparkstadion des Fußball-Bundesligisten HSV gelegen. In der Meistersaison 2010/2011 kamen im Schnitt 10.690 Zuschauer. Bisheriger Rekord. In der Saison 2012/13 waren es nur 8.650 Fans pro Spiel. Fassungsvermögen der Halle für Sportveranstaltungen: 13.171. Sonst: 16.000. Eröffnung: 8. November 2002. Baukosten: Rund 83 Millionen Euro. Regelmäßig wird hier das Final Four-Turnier des Deutschen Handball-Pokals ausgetragen. Neben dem HSV Hamburg spielte hier auch die ehemalige Eishockey-DEL-Mannschaft der Hamburg Freezers. Darüber hinaus werden Konzerte aller Musikrichtungen in der Barclaycard-Arena veranstaltet.

Die Erfolge in der Übersicht:

Champions League Sieger 2013

Deutscher Meister: 2011
Deutscher Vizemeister:  2007, 2009, 2010 
Deutscher Pokalsieger: 2006, 2010
EHF Champions League-Halbfinalist: 2008, 2009, 2011
Europapokal der Pokalsieger: 2007
EHF-Pokal-Vize-Meister: 2015
EHF Champions Trophy: 3. Platz  2007
Supercup-Gewinner: 2004, 2006, 2009, 2010

Weitere Information: HSV Hamburg

Hamburger Sport-Highlights