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Internationaler Gedenktag Blumen für die Euthanasie-Opfer von Rothenburgsort

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In Gedenken an die behinderten Kinder, die von den Nationalsozialisten im ehemaligen Kinderkrankenhaus Rothenburgsort getötet wurden.

Mitglieder der Institutsleitung halten am Institut für Hygiene und Umwelt eine Schweigeminute ab. Mitglieder der Institutsleitung halten am Institut für Hygiene und Umwelt eine Schweigeminute ab. Personen von links nach rechts: Herr Dr. Ferner (Geschäftsleitung), Herr Riehle (stellv. Geschäftsleitung), Frau Börs (wissenschaftliche Sprecherin)

Blumen für die Euthanasie-Opfer von Rothenburgsort

Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust fanden vielerorts Aktionen statt, damit die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht in Vergessenheit geraten. Auch unser Institut hat sich beteiligt, denn in einem Gebäude unseres Hauses, dem ehemaligen Kinderkrankenhaus Rothenburgsort (Haus 1, östlicher Gebäudeteil), wurden in der Zeit zwischen 1941 und 1945 mehr als 50 Kinder von Ärzten und Schwestern getötet, weil sie als unwertes Leben eingestuft wurden. Keiner der Beteiligten kam für diese Taten vor Gericht. Hinzu kommt, dass der einstige Chefarzt des Kinderkrankenhauses, Dr. Carl Stamm (bis 1933), seiner Deportation nur durch Selbsttötung entkam.

Zum Gedenken und Zeichen unserer Anteilnahme haben heute Mitglieder der Institutsleitung im kleinen Kreis eine Schweigeminute abgehalten und Blumen niederlegen an der Gedenktafel am alten Eingang des Kinderkrankenhauses. Aufgrund der Pandemie konnten in diesem Jahr leider keine weiteren Personen an der Zeremonie teilnehmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben daher jeweils für sich der Opfer gedacht. 

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