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Hamburger Landeslabor veröffentlicht Jahresbericht 2021 Von Pandemien, über Verkehrsverbote bis zur Satellitenaufklärung im Umweltschutz

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Das Institut für Hygiene und Umwelt (HU) – ein Landesbetrieb der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft – hat seinen Jahresbericht 2021 veröffentlicht. Demnach analysierte das HU 2021 über 250.000 Proben und führte mehr als 1,3 Millionen Untersuchungen oder andere Dienstleistungen durch. Auf den Prüfstand kamen beispielsweise Lebens- und Futtermittel, Wasser-, Luft- und Bodenproben, medizinische Proben sowie die Hygieneverhältnisse in verschiedensten Einrichtungen.

Von Pandemien, über Verkehrsverbote bis zur Satellitenaufklärung im Umweltschutz

Umweltschutzsenator Jens Kerstan: „Das Institut für Hygiene und Umwelt leistet einen unerlässlichen Beitrag zur Sicherheit von Mensch und Umwelt in unserer Stadt. Als Landeslabor bietet es den Behörden in den Bereichen Gesundheits-, Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz kompetente Beratung und liefert zuverlässige Daten, die Grundlage für das Handeln der Verwaltung sind. Der Jahresbericht zeigt das große und wichtige Aufgabenspektrum des Institutes für unsere Stadt auf.“ 

In Hamburg ist Gewässerschutz ein wichtiges Thema – und so auch im HU. Zum Beispiel durch Beteiligung an einem EU-Projekt, das Verfahren etabliert, um Satellitendaten zur Einschätzung der Gewässergüte von Seen und Flüssen einsetzen zu können. Außerdem wurden im letzten Jahr die Analysen von Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) erweitert. PFAS müssen überwacht werden, da sie für lange Zeiträume in der Umwelt verbleiben und zum Teil als gesundheitsschädlich eingestuft sind. Auch von der Wiedereröffnung der Wassergüte-Messstation in Bunthaus wird hier berichtet. 

Das Institut war und ist auch maßgeblich an der Eindämmung der Corona-Pandemie in Hamburg beteiligt – mit  der Bewertung von mehr als 1.000 Hygienekonzepten, der virologischen Analytik und der Sequenzierung neu auftretender Virusvarianten mit Hilfe der NGS-Technologie, der Beteiligung an Impfkampagnen, dem Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst und dem Betrieb der Epidemiologischen Landesmeldestelle als Schnittstelle Hamburgs zum Robert Koch-Institut (RKI).

Neben diesen Aufgaben gehörten im letzten Jahr auch die Bekämpfung weiterer Pandemien, wie der Vogelgrippe und der Afrikanischen Schweinepest, zum Tagesgeschäft des Instituts. 

Verbraucherschutzanalysen sind eine der Kernaufgaben des Instituts. Bei neuartigen Produkten, für die es noch keine Rechtgrundlage gibt, ist das besonders schwierig. So auch bei den sogenannten Nikotinbeuteln oder Nicopods. Das HU hat mit seinen Untersuchungen und Gutachten dazu beigetragen, dass der Handel mit Nikotinbeutel bis auf weiteres untersagt bleibt. Außerdem wird von mit Salmonellen belasteten Pfeffer aus Brasilien und der Beteiligung des HU an EU-Projekten zur Aufdeckung von Lebensmittelbetrug berichtet. 

Dem Jahresbericht 2021 des HU sind nähere Informationen zu diesen und weiteren Themen zu entnehmen. Er informiert auch über den Stand der Planung eines neuen Laborgebäudes und zeigt ein Portrait des ersten Direktors William Phillips Dunbar, welcher als Hamburger Pionier im Verbraucher-, Gesundheits- und Umweltschutz den Grundstein für das größte Hygienische Institut seiner Zeit in Deutschland legte und dessen Todestag sich in diesem Jahr das hundertste Mal jährt. 

Der Jahresbericht 2021 des HU steht zum Download zur Verfügung unter: https://www.hamburg.de/hu/jahresberichte-hu/ 

Über das Institut für Hygiene und Umwelt (HU)

Das Institut für Hygiene und Umwelt ist das Landeslabor der Freien und Hansestadt Hamburg. Zu seinen Kernaufgaben gehören insbesondere die amtliche Untersuchung und Begutachtung von Lebens- und Futtermitteln, die Städte- und Krankenhaushygiene, human- und veterinärmedizinische Diagnostik sowie Umweltanalytik und Umweltüberwachung. Das HU ist ein Landesbetrieb der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. In den drei Fachbereichen des Instituts – Lebensmittelsicherheit und Zoonosen, Hygiene und Infektionsmedizin sowie Umweltuntersuchungen – setzen sich rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, die Verbraucher vor mangelhaften Produkten zu schützen, die Gesundheit der Bevölkerung zu bewahren und den Zustand der Umwelt zu überwachen. 

Rückfragen der Medien

Institut für Hygiene und Umwelt

Sinje Lehmann, Pressesprecherin

Telefon: 040 42845-7304

E-Mail: pressestelle@hu.hamburg.de

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