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Kritische Werte Vermehrt Blaualgen in Hamburger Gewässern

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Menschen und Haustiere sollten Kontakt mit Algenteppichen meiden

Das Institut für Hygiene und Umwelt hat sowohl in der Binnen- und Außenalster als auch an anderen Gewässern ein verstärktes Blaualgenwachstum verzeichnet. Besonders Kinder, empfindliche Personen und Haustiere sollten bei starker grünlicher Trübung oder Algenschlieren auf der Wasseroberfläche den Hautkontakt und das Verschlucken des Wassers vermeiden.

Blaualgen Blaualgen

Vermehrt Blaualgen in Hamburger Gewässern

In einigen Uferbereichen sind die intensiv blau-grün schimmernden Algenteppiche zu beobachten. Hier sollte ein Wasserkontakt unbedingt vermieden werden und insbesondere Kinder, aber auch Hunde, sollten von den Uferbereichen ferngehalten werden. Bei anhaltend sonnigem und niederschlagsarmem Wetter ist damit zu rechnen, dass die Blaualgen-Konzentration weiter ansteigt.

Die sogenannten Blaualgen sind eigentlich Cyanobakterien, die meist grüne oder blaugrüne Schlieren bilden und häufig vom Wind zu dichten Teppichen in den Uferbereichen zusammengetrieben werden. Bestimmte Arten von Cyanobakterien produzieren Gifte (Cyanotoxine), die Gesundheitsschäden bei Menschen und Tieren verursachen können. Insbesondere bei empfindlichen Personen können sie zu Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen führen. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Beim massenhaften Verschlucken dieser Algen kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Akute Leberschädigungen durch Cyanotoxine sind bei Haus- und Nutztieren sowie wildlebenden Tieren, einschließlich Fischen und Vögeln, ebenfalls beschrieben worden.

Blaualgen treten zu jeder Jahreszeit in unseren Gewässern auf, vermehren sich aber besonders stark in den Sommermonaten. Kommen dann noch hohe Nährstoffgehalte und für das Algenwachstum günstige Witterungsbedingungen hinzu, vermehren sich die Blaualgen massenhaft. Auch durch das Füttern von Wasservögeln werden die Nährstoffgehalte in den Gewässern erhöht, so dass dies in jedem Fall zu unterlassen ist.

Die Entwicklung der Blaualgenblüte wird vom Institut für Hygiene und Umwelt ständig überwacht. Das Wasser der Alster wird kontinuierlich über die Messstation in der Lombardsbrücke sowie durch regelmäßige Messungen an verschiedenen Stellen im Freiwasser überwacht. Die Badeseen werden alle drei Wochen regelhaft beprobt und bei Verdacht auf kritische Werte wird die Überwachung verdichtet.

 

Weitere Informationen:

 

Rückfragen der Medien

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Renate Pinzke, Pressesprecherin
Telefon: 040 42840-8006
E-Mail: pressestelle@bukea.hamburg.de

 

Institut für Hygiene und Umwelt
Sinje Lehmann, Pressesprecherin
Telefon: 040 42845 7304
E-Mail: pressestelle@hu.hamburg.de

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