Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Rückblick 51. Deutscher Lebensmittelchemikertag aka „Lebensmittelchemietage 2023“

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Vom 21.-23. August fanden die 51. Deutschen Lebensmittelchemietage in Bonn statt. Ein Novum unter diesem Namen, firmierte die Veranstaltung doch ein halbes Jahrhundert als „Deutscher Lebensmittelchemikertag“. Das Institut für Hygiene und Umwelt (HU) war bei dieser renommierten Fachveranstaltung wieder mit verschiedenen Aktivitäten vertreten.  

51. Deutscher Lebensmittelchemikertag

Über 400 Lebensmittelchemikerinnen und -chemiker sowie korrespondierende Berufsgruppen waren der Ferienzeit zum Trotz in das neue Bonner Hörsaalzentrum Campus Poppelsdorf gekommen, um sich mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland auszutauschen und sich über Entwicklungen und Trends in der Branche zu informieren. In alter Tradition wurden den Teilnehmenden viele spannende Themen in Fachvorträgen und auf wissenschaftlichen Postern präsentiert.

Beteiligung des Instituts für Hygiene und Umwelt

Der Geschäftsführer des HU, Dr. Ansgar Ferner, war als Vorstandsmitglied der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG) wie auch im Vorjahr an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung beteiligt. 

HU-Poster Lebensmittelchemietage 2023

Sina Rammouz, Doktorandin im Bereich Next Generation Sequencing (NGS) bei Dr. Christian Schäfers (HU)/Prof. Dr. Markus Fischer (Universität Hamburg) stellte ihre ersten Forschungsergebnisse zur Identifizierung von Säugetier-, Geflügel- und Fischarten mittels NGS-Metabarcoding vor. Diese Methodik wird künftig in der Lebensmittelüberwachung beispielsweise zur Aufdeckung von Lebensmittelbetrug bzw. Etikettenschwindel Anwendung finden.

Von Kontaminanten bis zur KI

Der LChG gelang es wieder einmal, ein spannendes und vielseitiges Programm auf die Beine zu stellen. Von klassischen Themen wie Kontaminanten und Kohlenwasserstoffen in Lebensmitteln über aktuelle Entwicklungen wie Insekten in jeder Schattierung reichte das Programm bis hin zur automatisierten Methodenentwicklung mit Hilfe der KI des Bonner „Lokalmatadors“ Tilman Brehmer. Ein Karriereabend – mit Eurofins, Birkenstock und vielen anderen Unternehmen – sowie die dienstägliche Festsitzung mit der Verleihung diverser Preise für junge aufstrebende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und für renommierte Professoren waren weitere Highlights der perfekt organisierten Veranstaltung.

Nachwuchssorgen der Lebensmittelchemie

Bei allen positiven Eindrücken macht sich auch die Lebensmittelchemie Sorgen um sinkende Zahlen der Erstsemester, die sich in dem Studiengang einschreiben. Die Attraktivität des etablierten Studiengangs zu erhalten und zu transportieren ist eine der großen Herausforderungen der Branche. 

Man darf auf die Entwicklung bis zur 52. Veranstaltung (16.09. - 18.09.2024, Freising) gespannt sein.

Nähere Informationen zur Veranstaltung 2023 und das vollständige Programm:
51. Deutsche Lebensmittelchemietage (gdch.de)

Themenübersicht auf hamburg.de

Stellenangebote

Service

Anzeige
Branchenbuch