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Wassergütemessnetz Trübungsmesssensoren

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Beschreibung der Trübungsmesssensoren 

Trübungsmesssensoren

Trübung ist die Verringerung der Durchsichtigkeit einer Flüssigkeit, verursacht durch die Gegenwart ungelöster Substanzen (DIN EN 27027). Durch die ungelösten Stoffe wird eingestrahltes Licht gestreut und die Flüssigkeit verliert ihre Durchsichtigkeit. Sie erscheint milchig beziehungsweise trübe.

Nephelometrische Messung

In den Hamburger Messstationen wird die so genannte nephelometrische Messung durchgeführt. Bei diesem Trübungsmessgerätetyp wird das Streulicht im 90°-Winkel gemessen. Der Messaufbau eignet sich besonders für niedrige Trübungswerte und wird daher in der Regel für die Messungen in Oberflächenwässern eingesetzt.

Trübungsmesssonde

  

Das Bild zeigt den Kopf der Messsonde mit den beiden Messfenstern (Lampe und Photozelle), im dunkleren Außenring ist die Ultraschallreinigung untergebracht.

Die Intensität der Streustrahlung hängt von der Wellenlänge der einfallenden Strahlung sowie von der Form, den optischen Konstruktionsmerkmalen und der Korngrößenverteilung der im Wasser suspendierten Partikel ab. Nach diesem Verfahren gemessene Trübungen werden in Formazinnephelometrischen Einheiten (FNU) angegeben.

Schematische Darstellung einer Streulichtmessung

Die in Hamburg eingesetzten Trübungsmesssonden werden automatisch durch Ultraschall gereinigt, die Reinigungseinrichtung ist in die Messsonde eingebaut.

Kontakt

Werner Blohm

Wasseruntersuchungen - Wassergütemessnetz

Institut für Hygiene und Umwelt
Marckmannstraße 129b
20539 Hamburg
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