Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Schon gewusst? Häufige Fragen und Antworten zum Hamburger Hygienesiegel

Das Hamburger Hygienesiegel soll auf freiwilliger Basis für mehr Transparenz über die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung sorgen. Häufige Fragen und Antworten zum Thema. 

Häufige Fragen und Antworten zum Hamburger Hygienesiegel

Kapitelübersicht

1. Wer kann beim Hamburger Hygienesiegel mitmachen?

Alle Betriebe der Gastronomie im engeren Sinne: Speisegaststätten und Restaurants, Imbisse, Cafés, Bäckereien bzw. Backfilialen mit eigenem Café, Eisdielen, Kantinen sowie Fleischereien, die warme Speisen zum Verzehr vor Ort anbieten. Hintergrund: Bei diesen Betrieben ist der Kontakt der Verbraucherinnen und Verbraucher zum Betrieb und zum Lebensmittel direkt und regelmäßig. 

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2. Wie erfolgt die Bewertung?

Die amtliche Kontrolle mit der zugehörigen Risikobewertung erfolgt nach bundeseinheitlicher Regelung gemäß der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Rahmenüberwachung. Beurteilt werden bei allen Betrieben unter anderem das Verhalten des Lebensmittelunternehmers, die Verlässlichkeit der Eigenkontrollen und das Hygienemanagement im Betrieb. Betriebe mit sehr gutem oder gutem Ergebnis bei der amtlichen Kontrolle können am Hamburger Hygienesiegel teilnehmen.  Es gibt in diesem Bewertungsschema des Weiteren noch die Kategorien „zufriedenstellend“, „ausreichend“ und „nicht ausreichend“, die jedoch nicht mit Aushängen oder Aufklebern dargestellt werden. 

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3. Ist die Teilnahme für die Unternehmen freiwillig?

Ja, kein Betrieb wird gezwungen, beim Hamburger Hygienesiegel mitzumachen. Es ist aber eine Chance, um damit gegenüber den Verbraucherinnen und Verbrauchern positive Werbung zu machen und sich von der Konkurrenz abzusetzen. Und nur die Betriebe, die bei den Kontrollen am besten abschneiden, können  überhaupt beim Hamburger Hygienesiegel mitmachen (sehr gutes oder gutes Ergebnis). Ein schlechter Betrieb wird also nicht an den Pranger gestellt. Es gibt nun aber einen weiteren Anreiz, sich zu verbessern.

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4. Wie ist erkennbar, ob ein Betrieb mitmacht?

vergrößern Hamburger Hygienesiegel - Muster des Zertifikats (Bild: BGV) Es wird einen einheitlichen Aushang und einen Aufkleber geben, die im Betrieb und an der Tür/am Fenster ausgestellt werden dürfen. So können Verbraucherinnen und Verbraucher schon von außen erkennen, ob das Unternehmen am Hamburger Hygienesiegel teilnimmt und die amtliche Kontrolle mit sehr gutem oder gutem Ergebnis durchlaufen hat.

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5. Gibt es gesonderte Kontrollen für die Vergabe des Siegels?

Nein, die Bewertung findet nur im Rahmen der üblichen regelmäßigen Routinekontrollen der amtlichen Lebensmittelüberwachung statt. Das heißt, es kommt auf das Ergebnis der Routinekontrolle an. Wenn das Kontrollergebnis nicht ausreichend gut war, und sich der Betrieb nicht für das Hamburger Hygienesiegel qualifiziert hat, muss der Unternehmer die Schwachstellen beheben und sich bis zur nächsten Routinekontrolle gedulden.  Eine Nachkontrolle wenige Tage später ist nicht vorgesehen.

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6. An welche zusätzlichen Regeln müssen sich Unternehmen halten, die teilnehmen?

Betriebe, die teilnehmen möchten, müssen sich an bestimmte Regeln halten, die in einem Verhaltenskodex festgelegt sind. Die Aushänge und Aufkleber dürfen zum Beispiel nicht vervielfältigt werden und veraltete Kontrollergebnisse müssen ausgetauscht beziehungsweise entfernt werden.