Fragen und Antworten

Fragen und Antworten (FAQ) zum Thema Impfen

Es gibt viele Fragen zum Thema Impfen und speziell zu den Corona-Schutzimpfungen. Außerdem finden im Internet und in sozialen Netzwerken Verschwörungsmythen große Verbreitung. Fakten und Antworten auf häufige Fragen sind in diesem FAQ zusammengetragen.

Impfen allgemein

  1. Können Impfungen Krebs auslösen?
  2. Können Impfungen Autismus auslösen?
  3. Können Impfungen Auto-Immunerkrankungen auslösen?
  4. Sterben viele Menschen durch Impfungen?
  5. Wie häufig tragen Menschen schwere Impfschäden davon?


Aktueller Hinweis zur Corona-Schutzimpfung

Fragen und Antworten zur Durchführung der Corona-Schutzimpfung in Hamburg finden Sie auf der Seite Corona-Schutzimpfungen in Hamburg. Über allgemeine Fragen zu Corona-Schutzimpfungen informiert das Bundesministerium für Gesundheit. 

Können Impfungen Krebs auslösen?

(Stand 24.11.2020, 14:00 Uhr) Es gibt keinen wissenschaftlichen Hinweis darauf, dass moderne Impfstoffe Krebs auslösen können. Zwar werden für die Impfstoffproduktion teilweise Zellen aus Tumorgewebe verwendet, weil sie sich unbegrenzt vermehren, die Zellbestandteile gelangen aber nicht in den Impfstoff. Daher sehen die zuständigen Fachbehörden – das Robert Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) – keine Krebsgefahr durch Impfstoffe.

Weitere Informationen: RKI, dpa-Faktencheck

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Können Impfungen Autismus auslösen?

(Stand 24.11.2020, 14:00 Uhr) Das Paul-Ehrlich-Institut, dem in Deutschland alle Verdachtsfälle von Impfkomplikationen gemeldet werden müssen, sieht keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus-Erkrankungen. 

Die These, dass Impfungen zu Autismus führen könnten, ist Ende der neunziger Jahre auf Basis einer sehr kleinen Studie (nur zwölf Kinder) entstanden, von der sich später herausstellte, dass die Ergebnisse manipuliert waren. Dennoch hält sich das Gerücht eines möglichen Zusammenhangs – insbesondere im Internet – obwohl es keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür gibt und die Ergebnisse zahlreicher Studien gegen einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus sprechen.  

Dies liegt vermutlich daran, dass entsprechende Erkrankungen zufällig im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung registriert wurden. Da bei uns aber fast alle Kinder geimpft werden, ist es nicht verwunderlich, dass diese Erkrankungen auch gelegentlich kurz nach einer Impfung auftreten, ohne dass ein ursächlicher Zusammenhang besteht.

Weitere Informationen hier...

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Können Impfungen Auto-Immunerkrankungen auslösen?

(Stand 24.11.2020, 14:00 Uhr) Ein eindeutiger Zusammenhang von Impfungen und Auto-Immunerkrankungen, wie dem Guillain-Barré-Syndrom (GBS), ist nicht belegt, kann aber auch nicht definitiv ausgeschlossen werden. 

Aktuelle Studienauswertungen kommen zu dem Ergebnis, dass weniger als ein zusätzlicher Fall von GBS pro 1.000.000 geimpfte Personen auf die Impfungen zurückzuführen ist. Das Paul-Ehrlich-Institut bewertet daher das Risiko für GBS nach Gabe eines Impfstoffs, falls es denn überhaupt existiert, als sehr gering.

Weitere Informationen hier...

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Sterben viele Menschen durch Impfungen?

(Stand 24.11.2020, 14:00 Uhr) Impfungen werden millionenfach verwendet und Todesfälle nach Impfungen sind extrem selten. Das Nutzen-Risiko-Profil ist positiv, das heißt die Risiken für tödliche oder schwerwiegende Verläufe der Erkrankungen, vor denen die Impfungen schützen sollen, sind um ein vielfaches höher.

Weitere Informationen hier... (PDF, 3 MB)

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Wie häufig tragen Menschen schwere Impfschäden davon?

(Stand 24.11.2020, 14:00 Uhr) In Deutschland ist das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) dafür zuständig, Herstellung, Wirksamkeit und Verdachtsfälle von Impfkomplikationen und Impfschäden zu überwachen. Im Jahr 2017 erhielt das PEI insgesamt 4.027 Einzelfallmeldungen über Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen / Impfkomplikationen, davon 1.111 schwerwiegende Fälle, inklusive 18 Todesfälle und 46 bleibende Schäden. 

Bei den Todesfällen konnte in keinem einzigen Fall ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Impfung und der berichteten Todesursache festgestellt werden. Unter den 46 möglichen Impfschadensfällen wurde nach Prüfung nur bei wenigen ein Zusammenhang mit den Impfungen für möglich, sehr wahrscheinlich oder unzweifelhaft gehalten. Weniger als 40 Impfschäden bei 40 Millionen Impfungen. Dem steht die Zahl der vermiedenen Erkrankungen und Todesfälle gegenüber.

Weitere Informationen hier... (PDF, 3 MB)

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