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Indien in Hamburg Wirtschaft und Handelsbeziehungen

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Innovative Hafenlogistik

Wirtschaft und Handelsbeziehungen

Indien gewinnt global als Volkswirtschaft ebenso wie als Handelspartner Hamburgs immer mehr an Bedeutung. 2019 stieg das Land mit einem Handelsvolumen von 2,6 Mrd. EUR auf Platz zehn der wichtigsten Hamburger Handelspartner auf, unter den außereuropäischen Handelspartnern belegt Indien nunmehr Platz drei noch vor Japan und avanciert damit zum wichtigsten asiatischen Markt für Hamburger Unternehmen neben China.

Das vergangene Jahr starte insbesondere für den Hamburger Hafen mit positiven Entwicklungen. Indien war zu Beginn des Jahres 2019 in die Top Ten der wichtigsten Handelspartner des Hamburger Hafens aufgestiegen. Im ersten Halbjahr wurden im Direktverkehr mit indischen Häfen 106.000 TEU (20 Fuß-Standardcontainer) in Hamburg umgeschlagen. Das ist ein Plus von 17 Prozent.

Für das gesamte Jahr 2019 blieb der Containerverkehr mit Indien im Direktverkehr mit 200.000 TEU zwar leicht unter dem Vorjahr, erreichte aber mit den Transhipmentmengen über Sri Lanka (+11,2 Prozent auf 123.000 TEU; neuer Mengenrekord in Hamburg) einen Zuwachs von über drei Prozent. (vgl. 4. Quartalsbericht HHM)

Hamburger Unternehmen in Indien

Viele Hamburger Unternehmen engagieren sich in Indien: Über 700 Hamburger Unternehmen haben gegenüber der Handelskammer angegeben, Geschäftsbeziehungen nach Indien zu pflegen. Schwerpunktbranchen sind u.a. Groß- und Außenhandel, Logistik, Maschinenbau und elektronische Ausrüstungen, Unternehmensberatung und Einzelhandel. Die Investitionen Hamburger Firmen belaufen sich laut des Ministry of Corporate Affairs in Indien schätzungsweise auf über 100 Mio. EUR. 55 Hamburger Firmen unterhalten eine Niederlassung in Indien – dazu gehören beispielsweise Beiersdorff, Hapag-Lloyd, Jungheinrich, Stulz, Lufthansa-Technik, und viele mehr.

Auch als Geschäftsstandort für indische Firmen gewinnt Hamburg zunehmend an Bedeutung. Die Anzahl indischer Firmen in Hamburg wächst nach Angaben von Hamburg Invest stetig und liegt aktuell bei über 50. Allein im Jahr 2019 konnten fünf neue indische Firmen für den Standortort Hamburg gewonnen werden.

In Hamburg pflegen eine ganze Reihe von Akteuren in Netzwerken und Institutionen den Wirtschaftsdialog mit Indien, allen voran der German-Indian Round Table (GIRT) , eine offene Mittelstandsplattform, die 2001 in Hamburg mit dem Ziel gegründet wurde, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Indien zu fördern. GIRT ist einer der Initiatoren der India Week Hamburg, die seit 2007 die Indien-Aktivitäten in Hamburg vorstellt. Weitere Indien-Akteure sind die Handelskammer Hamburg, die HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (Hamburg Invest) sowie die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Als weitere Wirtschaftsplattform fördert auch der in Hamburg ansässige Ostasiatische Verein (OAV) den Ausbau der Beziehungen zur indischen Wirtschaft.

Marktzutritt in Indien

Auch in Indien finden Unternehmen Beratung und Unterstützung.

Seit 2011 unterhält die Senatskanzlei Hamburg zusammen mit der Handelskammer Hamburg, Hafen Hamburg Marketing e.V., Hamburg Invest und der Hamburg Messe und Congress bei der Deutsch-Indischen Industrie- und Handelskammer (IGCC) die Hamburg Repräsentanz Mumbai (HRM).  Mit spezifischem Wissen zu Indien wie auch Hamburg in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Branchen, Kultur und Bildung steht das Team als Ansprechpartner, Berater und Vermittler zur Verfügung.
Den Aufbau und die Vertiefung wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Hamburg und seinen indischen Partnern unterstützt die HRM z.B. durch die Organisation von Delegationsreisen, Unterstützung bei Messebesuchen und die Vermittlung von Kontakten zu entsprechenden Unternehmen und Verbänden vor Ort.

Des Weiteren wirbt die „HamburgAmbassadorin“ Amita Desai, Geschäftsführerin des Goethe-Zentrums und der Deutschen Forschungsgemeinschaft, am Standort Hyderabad ehrenamtlich für die Hansestadt. 

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