Behörde für Schule und Berufsbildung

Verfahrensregeln-Arbeitshilfen ESA bei sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen


ESA bei sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen – Verfahrensregeln und Arbeitshilfen

Nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 APO-GrundStGy ist es erforderlich, dass die Schülerinnen und Schüler einen bestimmten Notendurchschnitt im Zeugnis des Schuljahres, in dem sie den Abschuss erreichen, erlangen.

Die Noten beziehen sich dabei auf das gesamte Schuljahr, vgl. § 10 Abs. 1 APO-GrundStGy. Diese Noten müssen den Anforderungen der Bildungspläne zur Erreichung des ESA entsprechen, also auf zielgleicher Bewertung beruhen.

Daher ist die unabdingbare Voraussetzung für den ESA die Aufhebung der zieldifferenten Bewertung zu Beginn des Schuljahres. Da ein sonderpädagogischer Förderbedarf im Bereich „Lernen“ grundsätzlich nicht mehr besteht, wenn die Schülerin oder der Schüler zielgleich unterrichtet werden kann, geht mit der Aufhebung der zieldifferenten Förderung immer auch die Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im Lernen einher.

Die Aufhebung der Zieldifferenz zum Start des ESA-Schuljahres ist die unabdingbare Voraussetzung für die Teilnahme am ESA. 

Zusätzlich gilt, dass für Schülerinnen und Schüler zum Ende des Jahrgangs 8 im Zeugnis ein Vermerk zur Schullaufbahn erforderlich ist, der eine Prognose für den weiteren Verlauf des Bildungsweges und mögliche Übergänge in die berufliche Bildung abgibt. (vergl § 22 AOSF, Abs. 2).

Um Ihnen die Arbeit im schulischen Alltag zu erleichtern finden Sie Arbeitshilfen. (Downloads)
Um die notwendige Elternberatung zu erleichtern finden Sie Entwürfe für Elternbriefe. ( Downloads)

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