Ausstellung Inklusive Kunst im Hamburger Rathaus

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Eine Ausstellung unter dem Motto  „Auch Hände können sehen“ zeigte am 2. Dezember 2012 im Hamburger Rathaus Bilder des Buxtehuder Künstlers Horst Müller – zum Anschauen, Erfühlen und Ertasten.

Inklusive Kunst im Hamburger Rathaus

Ein wichtiges Anliegen des Inklusionsbüros ist es, gelungene inklusive Beispiele bekannter zu machen. Dazu wird u.a. die Homepage genutzt. Im Folgenden stellen wir Ihnen ein Beispiel inklusiver Kunst vor.
 
Am 2. Dezember fand im Hamburger Rathaus eine inklusive Matinee unter dem Motto „Auch Hände können sehen“ statt. Veranstalter waren der Künstler Horst W. Müller aus Buxtehude und der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH). Horst Müller erschafft Reliefs zum Anschauen, Erfühlen und Ertasten. „Bitte anfassen zum Erfassen!“ forderte er bei der Ausstellungseröffnung die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der Rathausdiele auf. Der Künstler selbst macht keine Vorschläge für eine Deutung seiner Bilder. Einen Namen erhalten sie daher nicht. Seine Absicht ist es, die Fantasie der Menschen anzuregen. Auf diese Weise haben alle beim Erleben der Bilder, unabhängig davon, ob sie sehen können oder nicht, die Möglichkeit, ihre eigenen Geschichten zu entwickeln. Sehende können neben den Formen noch zusätzlich die intensiven Farben wahrnehmen.

Das Hamburger Rathaus erwies sich in doppelter Hinsicht als gelungener Ort für die Ausstellung. Zum einen ist es ein Ort für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie für Touristinnen und Touristen. Neben den zahlreichen geladenen Gästen hatten daher auch viele Touristen aus anderen Städten und Ländern beim Rundgang durch das Rathaus die Möglichkeit, inklusive Kunst in Hamburg zu erleben. Zum anderen ist die Rathausdiele ein besonders schöner historischer Ort, um Kunst zur Geltung zu bringen.

Neben Ansprachen von Heiko Kunert, dem Geschäftsführer des BSVH, Horst Müller und Gabriele Hiller-Ohm, Mitglied des Bundestages (MdB) und zuständig für das Thema Behinderung in der SPD-Bundestagsfraktion, überbrachte das Grußwort der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen Ursula Wermke, Inklusionsbüro Hamburg. Mit leisen Gitarrenklängen umrahmte der blinde Musiker J.U. Vogt die Ausstellung. Sie ist für Menschen mit und ohne Behinderung ein wichtiger Beitrag zur gelebten inklusiven Kultur in Hamburg. Einen kleinen Einblick in die gelungene inklusive Matinee  entnehmen Sie bitte den folgenden Bildern. Weitere Kunstwerke finden Sie auf der Homepage www.mueller-artroom.com. Wenn Sie sich für diese Bilder interessieren, wenden Sie sich bitte an Horst W. Müller (evenhandscansee@gmail.com), der 20 % des Verkaufspreises an den Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg spendet. Für eine Kontaktaufnahme direkt mit dem BSVH: Holsteinischer Kamp 26, 22081 Hamburg, Tel.: 209 404 0. Horst Müllers nächste Ausstellung findet vom 1. bis 5. Mai 2013 während des evangelischen Kirchentages statt.

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