Netzwerktreffen Auftaktveranstaltung zum Netzwerk „Inklusive Arbeitswelt“ im Dialog im Dunkeln

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Im Netzwerk „Inklusive Arbeitswelt“ erhalten Unternehmen Unterstützung bei der Einstellung und Beschäftigung behinderter Menschen. Am 28. Januar 2013 fand die Auftaktveranstaltung im Dialog im Dunkeln statt.

Auftaktveranstaltung zum Netzwerk „Inklusive Arbeitswelt“ im Dialog im Dunkeln

Die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen und das Inklusionsbüro haben am 28. Januar 2013 zur Auftaktveranstaltung zum Netzwerk „Inklusive Arbeitswelt“ im Dialog im Dunkeln eingeladen. „Behinderte Menschen haben vielfach keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, obwohl sie motiviert und gut ausgebildet sind“ betont Senatskoordinatorin Ingrid Körner. „Das wollen und müssen wir ändern. Wir haben mit  Dialog im Dunkeln einen Ort gewählt, der prädestiniert ist für das, was wir miteinander erleben und diskutieren wollten“.


Der Einladung sind u. a. Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Selbsthilfeorganisationen, Schwerbehindertenvertretungen, Kammern und Verbände gefolgt. Zunächst wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von blinden und sehbehinderten Guides in den lichtlosen Raum geführt und haben spannende Aufgaben gelöst. Zurück im Hellen wurden Herausforderungen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt an verschiedenen Tischen im „world café“ diskutiert. Abschließend wurden die Ergebnisse zusammengefasst. Ein wichtiges Ergebnis war der Startschuss zum Netzwerk „Inklusive Arbeitswelt“.


In diesem Netzwerk sollen Unternehmen Unterstützung erhalten, wie sie behinderte Menschen verstärkt einstellen und beschäftigen können. Dazu sollen Barrieren aus dem Weg geschafft werden, die bisher die Chancen behinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt versperren. „Das Netzwerk wird praktische Hilfestellungen zur Verbesserung der Chancen behinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt geben“, so Thomas Bösenberg, Leiter des Inklusionsbüros. „Die in dem Netzwerk vorhandenen Kompetenzen werden genutzt, um einen Beitrag zur Erhöhung der Erwerbsquote behinderter Menschen zu leisten und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“

Das Netzwerk „Inklusive Arbeitswelt“  unterstützt damit die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die in Hamburg einen sehr hohen Stellenwert hat. Dazu hat der Senat einen Landesaktionsplan entwickelt, der die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung zum Ziel hat und viele Einzelmaßnahmen der Hamburger Behörden bündelt. „Inklusion braucht neben guten Ideen aber auch viele Mitstreiter aus allen anderen gesellschaftlichen Bereichen“, betont Ingrid Körner. Sehr weit oben auf der Agenda steht das Recht von behinderten Menschen auf Arbeit. Dies beinhaltet das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen und zugänglichen Arbeitsmarkt frei gewählt wird. In der Realität bringt die Verwirklichung dieses eigentlich selbstverständlichen Menschenrechts jedoch nach wie vor große Probleme mit sich. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Oft liegt es einfach nur daran, dass bei behinderten Menschen die Defizite in den Vordergrund gestellt werden, anstatt genauer hinzusehen und die Potenziale und die Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen zu sehen. Ohne entschiedenes Gegensteuern droht sich die Negativentwicklung aber fortzusetzen, zumal die Zahl schwerbehinderter Menschen in erwerbsfähigem Alter  weiter steigt. „Der Weg zur Inklusion beginnt mit der eigenen Bewusstseinsbildung. Ich würde mich sehr freuen, wenn nach dieser gelungenen Auftaktveranstaltung weitere Unternehmen und Institutionen dem Netzwerk beitreten und sich aktiv einbringen“, sagt Ingrid Körner.

mehr zum Landesaktionsplan

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