Behörde für Inneres und Sport

Reiterstaffel der Hamburger Polizei erstmals auf Streife

Die Hamburger Reiterstaffel hat ihre Arbeit aufgenommen. Am Mittwoch, den 29. September 2010, war sie erstmals im Stadtgebiet unterwegs. Zuvor hatten Hamburgs Innensenator Heino Vahldieck,  Polizeipräsident Werner Jantosch und der Leiter der Zentraldirektion Kuno Lehmann am Michel die neue Polizeieinheit der Öffentlichkeit vorgestellt.

Polizei startet mit Reiterstaffel in Hamburg - Innenbehörde Hamburg - FHH

Polizisten aus der Reiterstaffel der Polizei Zehn Reiter und acht Pferde bilden die neue Reiterstaffel der Polizei in Hamburg, die ab sofort im gesamten Stadtgebiet eingesetzt wird. In der Regel sind jeweils zwei berittene Polizisten als so genannte Doppelstreife unterwegs. Vorzugsweise gehören bewaldete Gebiete der Außenbezirke, Grünanlagen und Friedhöfe sowie schwer zugängliche und nicht befahrbare Gebieten zu den Einsatzgebieten der  Reiter.

Hamburgs Innensenator Heino Vahldieck mit einem Pferd aus der Reiterstaffel der PolizeiInnensenator Heino Vahldieck zeigte sich von der Reiterstaffel persönlich überzeugt. "Pferde sind Sympathieträger in der Bevölkerung und eine Bereicherung des Stadtbildes," sagte Vahldieck bei der Vorstellung der neuen Polizeieinheit und betonte, dass Pferde deeskalierend und konfliktmildernd wirkten.  

Über Zeitpunkt, Ort und Umfang der Einsätze entscheidet die Zentraldirektion der Polizei. Bei Großveranstaltungen, etwa Open-Air-Konzerten, Stadtteilfesten und Sportveranstaltungen, sollen die Pferde ebenso zum Einsatz kommen, wie bei Versammlungen und Aufzügen.

Ausgebildet wurde die Hamburger Reiterstaffel bei der Polizei in Niedersachsen. Diese verfügt über umfangreiche Ausbildungs- und Einsatzerfahrungen auf dem Gebiet der berittenen Polizei.

Einfache Trennlinie

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