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Unsichtbare Gefahren Strahlenschutz / Kernkraftwerke

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Strahlenschutz bei Kernkraftwerken (Brokdorf) Strahlenschutz bei Kernkraftwerken (Brokdorf)

Der Hamburger Katastrophenschutz – Unsichtbare Gefahren – Strahlenschutz / Kernkraftwerke

Was versteht man unter Strahlenschutz?

  • Unter Strahlenschutz versteht man den Schutz von Leben, Gesundheit, Umwelt und Sachgütern vor den schädigenden bzw. schädlichen Wirkungen von ionisierender und nichtionisierender Strahlung

Für wen ist der Strahlenschutz wichtig?

  • Der Strahlenschutz ist insbesondere für Personal in kerntechnischen Anlagen (KKW) und für Personal im medizinischen Bereich (Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie) wichtig.

Wann ist Strahlenschutz erforderlich?

  • Wenn eine Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Umgebung festgestellt wird oder aber nicht ausgeschlossen werden kann, ist der Strahlenschutz erforderlich; dies betrifft auch Unfälle auf Straße, Schiene sowie See- und Luftweg.

Wie viele Kernkraftwerke sind in Deutschland noch am Netz?

  • In Deutschland befinden sich noch neun Kernkraftwerke am Netz; diese müssen gemäß Atomgesetz bis spätestens Ende 2022 abgeschaltet werden. Im Juni 2011 ist den sieben ältesten Kernkraftwerken und dem KKW Krümmel die Betriebserlaubnis entzogen worden. Mit dem Inkrafttreten der Novellierung des Atomgesetzes im August 2011 verloren diese acht Kernkraftwerke dann endgültig ihre Betriebsgenehmigung.

Wie werde ich bei einem kerntechnischen Ereignis gewarnt und informiert?

  • Sirenen
  • Radio und Fernseher
  • Videotextuntertitelungen
  • Lautsprecherdurchsagen
  • Behördenrufnummer 115
  • SMS über das KatWarn-System

Welche Katastrophenschutzmaßnahmen werden bei einem  kerntechnischen Ereignis getroffen?

  • Aufenthalt in Gebäuden
  • Ausgabe und Aufforderung zur Einnahme von Iodtabletten
  • Evakuierungsmaßnahmen
  • Ggf. temporäre oder langfristige Umsiedlungen 

Informationen:
Weitere Informationen finden sie u.a. auf: www.bmu.de (Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) und auf www.bfs.de (Internetseite des Bundesamtes für Strahlenschutz) 

Kontakt:
Behörde für Umwelt und Energie (zuständig für atomrechtliche Fragen)
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (zuständig für Fragen zur Strahlenschutzvorsorge)
über Tel.: 040 42828-0

Unter Downloads finden Sie einen Ratgeber, der von den Kraftwerksbetreibern der drei Schleswig-Holsteinischen Kernkraftwerke Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden Schleswig-Holsteins zu Ihrer Information herausgegeben wurde.

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