Kurz-Information Gewaltorientierte Linksextremisten: Ideologie und Konflikte

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Gewaltorientierte Linksextremisten: Ideologie und Konflikte

„Gewaltorientierte Linksextremisten“ sind Autonome, Antiimperialisten und Anarchisten. Autonome lehnen überwiegend formelle Hierarchien und Organisationsstrukturen ab. Von der Organisationsfeindlichkeit klassischer Autonomer grenzen sich einige aus der autonomen Szene stammende Gruppen wie „AVANTI - Projekt undogmatische Linke“ oder die 2012 gegründete Gruppierung „ATES.H“ ab, die auch mit weniger dogmatischen antiimperialistischen Gruppen wie „Projekt revolutionäre Perspektive“ (PRP) zusammen arbeiten.

Zwischen Autonomen und Anarchisten besteht insbesondere in Bezug auf die Betonung des Strebens nach „Freiräumen“ eine ideologische Nähe. Darüber hinaus bestehen zwischen Antiimperialisten und Autonomen erhebliche ideologische Differenzen. Antiimperialisten orientieren sich an einem in Teilen äußerst dogmatischen Marxismus-Leninismus. Ihre Solidaritätsarbeit für internationale „Befreiungsbewegungen“ ist zentraler Teil ihrer Agitation. Insbesondere aus der unterschiedlichen Positionierung im Nahost-Konflikt resultiert ein ständiges Konfliktthema zwischen diesen Strömungen. 

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