Linksextremismsu Extremistische Teilstrukturen in der Partei "DIE LINKE." - Linksjugend [´solid] -

Die Gesamtpartei DIE LINKE wird vom Hamburger Verfassungsschutz seit 2008 nicht mehr beobachtet. Beobachtet werden nur deren revolutionär-marxistische Strömungen. Das Mitgliederpotenzial dieser verfassungsfeindlichen Bestrebungen umfasst etwa 80 Personen.

Extremistische Teilstrukturen in der Partei "DIE LINKE." - Linksjugend [´solid] -

In Hamburg ist insbesondere der parteinahe extremistische Jugendverband „Linksjugend (´solid)“ aktiv. Weitere revolutionär-marxistische Gruppierungen sind die „Kommunistische Plattform“ (KPF) oder die „Sozialistische Linke“ (SL).

Linksjugend [´solid]

Die Mitgliederstruktur von Linksjugend (´solid) weist Überschneidungen zur trotzkistischen "Sozialistischen Alternative" (SAV) auf. Schwerpunktthemen der Gruppe waren 2016 "Antimilitarismus" und "Antirassismus".

Im Juli 2015 gründeten Jugendliche aus verschiedenen Landesverbänden und der SAV in Hamburg den Verband "Revolutionäre Linke in (´solid)". In der Gründungserklärung werden Jugendliche des Verbandes aufgerufen, gemeinsam "für einen klassenkämpferischen Jugendverband" einzutreten. Ziel sei es "eine neue Generation junger revolutionärer Kräfte zu organisieren", um "den Kapitalismus zu stürzen und durch eine demokratische, sozialistische Ordnung zu ersetzen". In einem Beitrag auf der RL-Internetseite am 04. Februar 2016 heißt es dazu:

"Unser Ziel ist letztlich die soziale Revolution, also die Enteignung der herrschenden Klasse."

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