Iranische Islamisten Vertreter des Islamischen Zentrums Hamburg nahmen am israelfeindlichen „Quds-Tag“ in Berlin teil

Wie bereits in den zurückliegenden Jahren nahmen Besucher und Vertreter des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) am vergangenen Sonnabend an der jährlichen israelfeindlichen Demonstration des „al-Quds-Tages“ („Jerusalem-Tag“) in Berlin teil. Aus der Metropolregion Hamburg haben nach Erkenntnissen des Landesamtes für Verfassungsschutz etwa 150 Personen an der Demonstration teilgenommen. 

Die Imam-Ali-Moschee an der Außenalster Die Imam-Ali-Moschee an der Außenalster

Vertreter des Islamischen Zentrums Hamburg nahmen am israelfeindlichen „Quds-Tag“ in Berlin teil

Beim „al-Quds-Tag“ handelt es sich um einen von Ayatollah Khomeini im Jahr 1979 ausgerufenen Gedenktag, der die Muslime dazu auffordert, Jerusalem aus der Hand des „Ursurpators Israel“ zu befreien. Der „al-Quds-Tag“ und die weltweit zu diesem Anlass stattfindenden Demonstrationen sind somit Ausdruck der Leugnung des Existenzrechts des Staates Israel durch den iranischen Staat. Der Hamburger Verfassungsschutz hat Anhaltspunkte dafür, dass das IZH erneut die Teilnahme an der Demonstration in Berlin unterstützt hat.

Mit Hilfe des gegründeten „Islamischen Zentrum Hamburg e. V.“ versucht das iranische Regime, Einfluss auf hier lebenden Schiiten unterschiedlicher Nationalitäten zu nehmen. Der Leiter des IZH gilt als Vertreter des „Revolutionsführers“ der Islamischen Republik Iran – derzeit Ayatollah Seyyed Ali Khamenei – in Deutschland und Europa. Die Aktivitäten des IZH sind darauf ausgerichtet, die islamische Lehre schiitisch-iranischer Prägung auf unterschiedlichste Art und Weise in Deutschland und Europa zu verbreiten.

Das IZH ist Beobachtungsobjekt des Landesamtes für Verfassungsschutz Hamburg. Infolgedessen wird das IZH bereits seit 25 Jahren im jährlich erscheinenden Verfassungsschutzbericht aufgeführt. 

Nähere Informationen zum IZH finden Sie hier und im aktuellen Verfassungsschutzbericht 2016 (S. 53-57).

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