Die „Interventionistische Linke“ Eine gewaltorientierte Gruppierung

Die IL ist ein bundesweit agierendes Bündnis, das sich in einzelne Ortsgruppen aufteilt und sich regional ständig aktueller, bis ins bürgerliche Milieu reichender, gesellschaftsrelevanter Themen annimmt.

Eine gewaltorientierte Gruppierung

Die IL tritt hierbei sowohl verdeckt als auch offen unter ihrem Label auf und versucht den gesellschaftspolitischen Diskurs zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Die IL übernimmt in Kampagnen und temporären Bündnissen oftmals die Aufgabe eines Vermittlers zwischen extremistischen und demokratischen Kräften und fungiert somit als eine Art Scharnier. Bereits im Rahmen der Proteste gegen den G20-Gipfel verfolgte die IL diese Strategie. So vermochte die IL ein Bündnis zwischen nichtextremistischen Kreisen bis hin zu gewaltbereiten Autonomen zu gründen. Hierüber hat das Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg ausführlich berichtet, unter anderem im Verfassungsschutzbericht sowie auf der Homepage

Ziel der IL ist es, eine möglichst große Zahl nichtextremistischer Akteure zu indoktrinieren und letztendlich zu radikalisieren. Die IL macht aus ihrem eigentlichen Ziel, der Überwindung des demokratischen Systems, keinen Hehl und schreibt in einem Positionspapier: 

„Um den Weg zu einer befreiten Gesellschaft freizumachen, braucht es die Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln und der Kapitalverwertung, auf denen die ökonomische Macht basiert, und die Überwindung des bürgerlichen Staatsapparats als Garant dieser Eigentumsordnung“. 

Man wolle „weit ins bürgerliche Lager hineinreichen“. 

Zum Thema Gewalt heißt es in dem Papier: 

„Die Überwindung des Kapitalismus ist letztlich eine Machtfrage und wir wissen, dass die Gegenseite ihre Macht mit allen Mitteln verteidigen wird. Zugespitzte gesellschaftliche Bedingungen werden daher auch veränderte Aktions- und Kampfformen benötigen“. 

Im Rahmen der G20-Proteste äußerte sich Emily Laquer auf die Frage zu einer Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Autonomen: „Auch Schwarz – also die Autonomen - ist eine Frage von bunt“. Die IL ist damit als linksextremistische und gewaltorientierte Organisation einzustufen. Weitere einschlägige Zitate sind hier dokumentiert.

Auch nach dem G20-Gipfel im Jahr 2017 in Hamburg setzt die IL ihre Versuche fort, mit ihrer Bündnisstrategie weitere Themenfelder für sich zu besetzen, die auch breitere gesellschaftliche Kreise außerhalb des Extremismus ansprechen. 


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