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Norddeutsches Lagebild aktualisiert Rechtsextremismus in den Küstenländern

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Das Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg veröffentlicht die Pressefassung des aktualisierten "Lagebild Rechtsextremismus für die Küstenländer Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern/Niedersachsen/Bremen/Hamburg".

Rechtsextremismus in den Küstenländern

Logo des Lagebildes Rechtsextremismus Küstenländer. Im Hintergrund liegender Mann bedroht von einem Rechtsextremisten.

Einige Kernbotschaften lauten: Der Grad der Gefährlichkeit hängt nicht vom quantitativen Potenzial der jeweiligen Szenen oder der politisch motivierten Kriminalität ab, sondern kann auch von einzelnen Personen ausgehen. Rechtsterroristische Bedrohungen können jederzeit entstehen.  Der Rechtsextremismus verliert, insbesondere bei der Kameradschaftsszene, zunehmend an festeren Strukturen in der Realwelt. Aktivitäten und Vernetzungen verlagern sich verstärkt ins Internet. Schnelligkeit sowie Anonymität des Netzes erhöhen die Reichweite und Wirksamkeit rechtsextremistischer Propaganda und sind geeignet, Radikalisierungsprozesse zu beschleunigen. Wenngleich die aktuellste Gefahr vom Rechtsterrorismus ausgeht, darf die gesellschaftliche Unterminierung durch das Phänomen der Entgrenzung nicht unterschätzt werden. Nicht gewalttätig agierende Rechtsextremisten nehmen vermeintliche oder tatsächliche Ängste der Bevölkerung auf, verstärken diese durch ihre Propaganda und schaffen so Anknüpfungspunkte auch zu nicht extremistischen Kreisen. Berührungsängste hinsichtlich eines Zusammenwirkens mit Rechtsextremisten (zum Beispiel bei Demonstrationen) werden so zunehmend abgebaut. Zur Eindämmung dieser Gefahr kann der Verfassungsschutz durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit maßgeblich beitragen.

Eine Pressefassung des Lagebildes kann hier als PDF Dokument heruntergeladen werden:

Lagebild Rechtsextremismus für die Küstenländer Nr. II - Pressefassung

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