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Ausstellung "Die braune Falle" eröffnet: Senator Neumann: „Kampf gegen Rechts ist Gemeinschaftsaufgabe“

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Senator Neumann: „Kampf gegen Rechts ist Gemeinschaftsaufgabe“

 „Der Kampf gegen Rechtsextremismus und für unsere demokratischen Werte ist nicht nur eine wichtige Aufgabe der Sicherheitsbehörden, sondern von uns allen“, sagte Hamburgs Innensenator Michael Neumann am Donnerstag, 8. August 2013, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Die braune Falle – eine rechtsextremistische ‚Karriere‘ “ im Leo-Lippmann-Saal der Finanzbehörde am Gänsemarkt. Der Senator weiter: „Ich bin überzeugt, dass ein Besuch dieser informativen Ausstellung zur Aufklärung und Prävention vor Rechtsextremismus beiträgt und möchte allen empfehlen, dieses bemerkenswerte Angebot unseres Verfassungsschutzes wahrzunehmen.“

Zudem hob der Innensenator die vielfältige Unterstützung der Ausstellung durch Behörden, Organisationen, Vereine und Verbände hervor: „Dieses große Engagement zeigt: Wir haben in Hamburg ein starkes Netzwerk gegen Rechtsextremismus.“

Die Ausstellung soll insbesondere junge Leute ansprechen. Innensenator Michael Neumann: „Denn am besten ist es, wenn es jungen Leuten erst gar nicht passiert in die rechte Szene abzurutschen.“ Insofern habe die Ausstellung eine wichtige Präventionsfunktion und beweise zudem, dass Öffentlichkeit und Transparenz auch für den Verfassungsschutz selbstverständlich sein kann.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Dr. Hans-Georg Maaßen, erklärte: „Ausstellungen sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Diese Ausstellung soll der Bevölkerung und insbesondere den jungen Menschen die Gefahren durch den Rechtsextremismus aufzeigen. Sie soll junge Menschen ansprechen, insbesondere Schülerinnen und Schüler. Das Thema Rechtsextremismus wird in einer Art und Weise behandelt, die an die Lebenswelt dieser Generation anknüpft.“

Dr. Manfred Murck, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV), informierte die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Medien zunächst über die aktuelle Situation des Rechtsextremismus in Hamburg. Mit Blick auf die 38 rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten, die es im vergangenen Jahr in Hamburg gab, sagte Dr. Murck: „Ob 38 Gewalttaten viel oder wenig sind, ist keine rein statistische Frage. Sondern zu berücksichtigen ist auch, welche Auswirkungen diese Tat auf die Opfer und ihr soziales Umfeld haben. Denn vor allem Menschen mit Migrationshintergrund – in Hamburg mehr als 500.000 – fühlen sich durch jede einzelne Tat beeinträchtigt, vielleicht sogar persönlich bedroht.“ Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung wurden die Gäste durch die Ausstellung geführt. Eine Hamburger Lehrerin fragte sofort nach einem Termin für ihre Schüler: „Ich bin überzeugt, dass meine Schüler interessiert in diese Ausstellung kommen werden. Anschließend werden sicher interessante Diskussionen zum Thema Rechtsextremismus im Unterricht stattfinden. Ich hoffe, dass viele meiner Kollegen dieses Angebot wahrnehmen und die Ausstellung mit ihren Schülern besuchen.“

Wann?

09. bis 23. August 2013

Wo?

Finanzbehörde (Leo-Lippmann-Saal)
Gänsemarkt 36
20354 Hamburg

Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch 9.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag 9.00 bis 18.00 Uhr
Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr

Anmeldungen für Schulklassen / Gruppen

Telefon: 040 / 428 39 - 2520 oder 428 39 - 3264
E-Mail: info@verfassungsschutz.hamburg.de

Einzelpersonen können gern auch ohne vorherige Anmeldung zu den genannten Öffnungszeiten in die Ausstellung kommen.

Weitere Informationen zur Ausstellung

Landesamt für Verfassungsschutz

Bundesamt für Verfassungsschutz

bp - LfV Hamburg

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