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Schritt für Schritt Das Einbürgerungsverfahren im Überblick

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Das Einbürgerungsverfahren im Überblick

1. Quick-Check und Antragstellung

Bevor Sie einen Antrag auf Einbürgerung stellen, ist es sinnvoll, die Fragen des Quick-Checks zu beantworten. Nach erfolgreicher Beantwortung wird Ihnen mitgeteilt, ob Sie aktuell die Voraussetzungen für eine Einbürgerung, vorbehaltlich einer späteren Prüfung, erfüllen.

Sofern Sie möchten, können Sie anschließend ganz einfach Ihren Einbürgerungsantrag online stellen. Sie können diesen Prozess auch jederzeit abbrechen.

Nach Eingang Ihres Antrages werden Ihre Unterlagen auf Vollständigkeit geprüft.

Sollte noch etwas fehlen, z.B. der Einbürgerungstest, können Sie Unterlagen auch nachreichen.

Die Bearbeitung Ihres Antrags beginnt, wenn die grundsätzlich für eine Einbürgerung erforderlichen Aufenthaltszeiten erfüllt sind und alle nötigen Unterlagen vorliegen.

2. Bearbeitungsgebühr

Mit der Antragstellung wird eine gesetzlich vorgeschriebene Bearbeitungsgebühr fällig. Die Gebühr beträgt pro erwachsene Person 255,00 €. Werden minderjährige Kinder miteingebürgert, werden 51,00 € pro Kind fällig. Für minderjährige Kinder, die ohne die Eltern eingebürgert werden, beträgt die Gebühr 255,00 €.

In besonderen Fällen kann auf Antrag eine Gebührenermäßigung in Betracht kommen (z.B. SGB-II-Leistungen).

Die Zahlung der Gebühr ist am Ende der Bearbeitungszeit, meist bei Aushändigung der Einbürgerungsurkunde, fällig.

3. Prüfung Ihres Einbürgerungsantrages

Nachdem der Einbürgerungsantrag gestellt wurde, werden verschiedene Auskünfte von anderen Behörden eingeholt (Einwohnermeldeamt, Polizei, Bundeszentralregister, Verfassungsschutz). Nach Einsichtnahme in Ihre Ausländerakte prüft Ihre Sachbearbeiterin bzw. Ihr Sachbearbeiter, ob die Voraussetzungen für die Einbürgerung vorliegen.

Die durchschnittliche Bearbeitungszeit beträgt gegenwärtig in der Regel mehr als zwölf Monate. Sollten sich während dieser Zeit Änderungen in Ihren persönlichen Lebensverhältnissen ergeben (z.B. Umzug in eine neue Wohnung, Wechsel des Arbeitsplatzes, Geburt eines Kindes, etc.) teilen Sie dies bitte umgehend mit.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Sachstandsanfragen aufgrund derzeit extrem hoher Antragszahlen nicht beantwortet werden können. Wir bitten um Verständnis.

4. Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit

Nachdem alle Voraussetzungen für die Einbürgerung vorliegen, wird die Einbürgerungsurkunde mit Ihren Personalien ausgestellt, unterschieben und mit einem Siegel versehen. Sie erhalten nun eine Einladung zur persönlichen Aushändigung der Einbürgerungsurkunde.

Die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit erfolgt durch Aushändigung der Einbürgerungsurkunde. Mit Entgegennahme der Urkunde sind Sie sofort im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit.

Die Einbürgerungsurkunde ist ein Unikat und belegt Ihre deutsche Staatsangehörigkeit.

5. Beantragung deutscher Personaldokumente

Mit der Einbürgerungsurkunde können Sie nun die deutschen Personaldokumente (Personalausweis und Reisepass) in einem der vielen Kundenzentren in Hamburg beantragen. Eine Übersicht aller Kundenzentren in Hamburg erhalten Sie von Ihrer Sachbearbeiterin bzw. Ihrem Sachbearbeiter.

6. Einbürgerungsfeier im Rathaus

Alle eingebürgerten Hamburgerinnen und Hamburger werden vom Ersten Bürgermeister zu einer Einbürgerungsfeier im festlichen Ambiente des Rathauses eingeladen. Wenn Sie an einem der feierlichen Anlässe teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre Sachbearbeiterin bzw. Ihren Sachbearbeiter. Sie haben sogar die Möglichkeit, Ihre Einbürgerungsurkunde während der Feier vom Ersten Bürgermeister in Empfang zu nehmen. Die Einbürgerungsfeiern finden jährlich mehrmals statt.




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