Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Innenstadt Jungfernstieg

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Das Ziel einer lebendigen, autoarmen Innenstadt wird bereits ab Mitte Oktober konkret.

Jungfernstieg

Auf Initiative der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende und des Bezirksamtes Hamburg-Mitte wird der Jungfernstieg für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und damit weitgehend autofrei.

Durch diese Maßnahme sollen in einer ersten Phase wichtige Erkenntnisse für die weitere Umgestaltung des Jungfernstiegs und der umliegenden Bereiche gewonnen werden. Die erste Phase wird noch vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts abgeschlossen sein. In einer zweiten Phase im Frühjahr 2022 wird der Jungfernstieg dann umgebaut und baulich stark aufgewertet. Die Maßnahmen werden die Lärm- und Abgasbelastungen reduzieren, zur Verkehrsberuhigung beitragen und die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger erhöhen.

Durch die weitgehende Herausnahme des Autoverkehrs aus dem Jungfernstieg soll dieser zentrale Ort Hamburgs insgesamt aufgewertet werden. Die erhöhte Aufenthaltsqualität soll die Innenstadt zu einem lebendigeren und attraktiveren Ort der Begegnung für alle Hamburgerinnen und Hamburger machen. Gleichzeitig wird der autoarme Jungfernstieg zur Mobilitätswende beitragen und ganz praktisch und erlebbar Umweltaspekte mit stadträumlichen Qualitäten verbinden. Davon sollen auch die Ladengeschäfte am Jungfernstieg profitieren.

Konkret bedeutet die Umgestaltung verkehrlich: Die Durchfahrt auf dem Jungfernstieg ist ab Mitte Oktober nur noch für Öffentlichen Verkehr (inklusive Taxis), für Stadtrundfahrten (Rote Linien) sowie für den Liefer- und Radverkehr möglich. Darüber hinaus wird die Ausfahrt aus dem Neuen Wall und in die Einfahrt in die Großen Bleichen nur noch für den Radverkehr, den Lieferverkehr und für Taxis offen sein. Die Einbahnstraßenrichtung in der Poststraße wird umgekehrt. Damit dehnt sich der verkehrsberuhigte Bereich von den Anlegern der Binnenalster bis in das erste Drittel des Passagenviertels aus, was die Aufenthaltsqualität in diesen Straßen erheblich verbessern wird. Es werden neue Erlebnisräume für die Besucherinnen und Besucher geschaffen. Die Bergstraße bleibt vom Ballindamm kommend geöffnet.

Das Linksabbiegen aus Richtung Gänsemarkt zum Neuen Jungfernstieg wird nicht mehr möglich sein, das heißt, dass auch der Gänsemarkt in Fahrtrichtung Jungfernstieg autoarm werden wird. Damit wird die Attraktivität des Gänsemarkts seit seiner Umgestaltung deutlich erhöht.

Die Erreichbarkeit aller Parkhäuser (einschließlich privater Tiefgaragen) ist weiterhin sichergestellt.

Themenübersicht auf hamburg.de

Inhalt

Anzeige
Branchenbuch