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China in Hamburg Geschichte

Schon im frühen 20. Jahrhundert lebten Chinesen in Hamburg. 

Geschichte

Seit 1920 bestand ein Matrosenclub, aus dem 1929 der bis heute bestehende Chinesische Verein Hamburg hervorging. Auf St. Pauli gab es ein chinesisches Viertel, wo sich zumeist ehemalige Seeleute niedergelassen hatten.

Vor und während des Dritten Reichs gab es rassistische Diskriminierung gegen Chinesen und viele wurden verfolgt, interniert oder ausgewiesen. Als Konsequenz verschwand das chinesische Viertel von St. Pauli.

Nur wenige der überlebenden Chinesen kehrten nach Hamburg zurück. 1962 wurde das chinesische Seemannsheim „Im Winkel“ in Eppendorf gegründet. Hier finden chinesische Seeleute neben Unterkunft und Verpflegung auch eine Möglichkeit zum Austausch sowie Unterstützung bei Behördengängen und Deutschkurse.

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof wurde für den Chinesischen Verein ein chinesischer Friedhof eingerichtet, der weiterhin von den Mitgliedern gepflegt wird.

Heute leben rund 10.000 Menschen chinesischer Abstammung in der Metropolregion.

Kontakt

Hannah Dreger

Senatskanzlei
Staatsamt
Hermannstraße 15
20095 Hamburg
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