Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

HORIZON 2020 ARCH

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Advancing Resilience of historic areas against Climate-related and other Hazards

ARCH

Das Projekt ARCH hat das Ziel, kulturelles Erbe besser vor den Gefahren und Risiken des Klimawandels zu schützen. Das Akronym ARCH steht für „Advancing Resilience of historic areas against Climate-related and other Hazards“; zu Deutsch: „Förderung der Widerstandsfähigkeit historischer Gebiete gegen klimabedingte und andere Gefahren“.

Die Erderwärmung hat globale Auswirkungen und Städte werden in Zukunft immer häufiger mit extremen Klima- und Wetterereignissen konfrontiert sein. Das Risiko für Beschädigung und Verlust von kulturellem Erbe und historischen Stadtzentren wird ebenfalls steigen. Um die Widerstandsfähigkeit dieser Gebiete zu fördern, entwickelt ARCH ein Rahmenwerk für das Katastrophenrisikomanagement. So sollen sich Städte besser auf die Folgen des Klimawandels und auf andere Naturgefahren vorbereiten können und im Krisenfall schneller handlungsfähig sein. Im Rahmen des Projektes werden Werkzeuge und Methoden für lokale Behörden, Stadtmanagerinnen und Stadtmanager, die Bevölkerung sowie nationale und internationale Expertengemeinschaften entwickelt.

In Hamburg konzentriert sich ARCH auf das UNESCO Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus als Projektgebiet. Kernpunkte der Arbeit liegen in der digitalisierten Überwachung von historischer Bausubstanz, in der Anpassung des aktuellen Managementplans an die Anforderungen der Zukunft und in der Vermittlung von Zusammenhängen zwischen Klimawandel und kulturellem Erbe mit Informations- und Veranstaltungsangeboten für Bürgerinnen und Bürger.

Die Welterbekoordination im Hamburger Denkmalschutzamt übernimmt die Koordination und Organisation vor Ort in der Hansestadt. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus europäischen Forschungsinstituten und den drei weiteren Projektstädten Bratislava (Slowakei), Camerino (Italien) und Valencia (Spanien), werden Werkzeuge und Methoden entwickelt, Daten erhoben und die internationale Zusammenarbeit gefördert.

Projektwebsite: https://savingculturalheritage.eu

Rahmendaten

  • Programm: HORIZON 2020
  • Work Programme: Resilience and sustainable reconstruction of historic areas to cope with climate change and hazard events
  • Laufzeit: Juni 2019 - August 2022
  • Teilnehmende Nationen: Deutschland, Irland, Italien, Slowakei, Spanien
  • Koordinator: Fraunhofer Institut IAIS, Deutschland
  • Partner aus Hamburg: Denkmalschutzamt Hamburg
  • Gesamtförderung: 5.999.962,50 €
  • EU Förderung für Hamburg: 353.500 €
  • EU Fördervereinbarung: N°820999

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch