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HORIZON 2020 MONICA

Industrial Leadership – Cross-cutting activities (Focus Areas) – Internet of Things

MONICA

Das Projekt MONICA beschäftigt sich mit der Vernetzung sogenannter „IoT Wearables“: Tragbare Komponenten aus der Welt des „Internets der Dinge" werden in großem Umfang vernetzt, angewendet und evaluiert. Zum einen werden „smarte“ Bekleidungselemente, wie zum Beispiel Armbänder für Teilnehmer an Großveranstaltungen entwickelt, die den Besucher aufgrund von Lautstärkemessungen vor gesundheitlichen Schäden warnen können. Zum anderen werden Technologien zur Reduzierung von Schallimmissionen bei Open-Air-Veranstaltungen (Konzerten) entworfen – zur Erhöhung des Besuchererlebnisses aber auch zum Schutz der Anwohner. Als Anwendungsbeispiele dienen große Live-Events mit vielen Besuchern in sechs europäischen Städten: Neben Hamburg werden bei Veranstaltungen in Bonn, Kopenhagen, Leeds, Lyon und Turin im Rahmen des MONICA-Projektes technologische Innovationen getestet.

Das Ziel der Pilot-Demonstration ist es zu zeigen, dass IoT-Plattformen und ihre Technologien bereit für eine Anwendung im großen Maßstab sind und zu prüfen, inwieweit sie zur Bewältigung realer Herausforderungen eingesetzt werden können. Um alle Aspekte der IoT State-of-the-Art-Technologien zu demonstrieren, wird das Projekt folgende Anwendungsarten für verschiedene Bedürfnisse implementieren.

  • G: Globale Regeltechnikanwendungen, die die Integration von IoT mit Steuerungs-/ Aktivierungschichten und Back-End Systemen demonstrieren.
  • C: Anwendungen für Massen-Interaktionen, die die Skalierbarkeit von IoT-Lösungen für Tausende von tragbaren Sensoren demonstrieren.
  • S: Anwendungen zur Unterstützung von Sicherheitskräften/Sanitätern, die die dynamische Interoperabilität heterogener IoT-fähiger Produkte demonstrieren.
  • P: Anwendungen, die Bürgerbeteiligung ermöglichen, zum Beispiel zur Messung von Geräuschpegeln

Rahmendaten

  • Programm: HORIZON 2020
  • Work Programme: Industrial Leadership – Cross-cutting activities (Focus Areas) – Internet of Things
  • Laufzeit: 01.01.2017 – 31.12.2019
  • Teilnehmende Nationen: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Schweden, Slowakei, Vereinigtes Königreich
  • Koordinator: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
  • Partner aus Hamburg: Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung, Hochschule für angewandte Wissenschaften
  • Gesamtbudget: 17.603.811 €
  • Gesamtförderung: 14.999.733 €
  • Hamburgisches Gesamtbudget: 473.625 €
  • EU-Förderung für Hamburg: 473.625 €
  • Website: www.monica-project.eu
  • Facebook: MONICA Project