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Equitable resilience solutions to strengthen the link between cultural landscapes and communities.

RescueMe

Unser Natur- und Kulturerbe, dazu zählen u. a. Architekturdenkmäler, Kulturlandschaften und Nationalparks wie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, wird durch den Klimawandel und Naturkatastrophen bedroht. Um unser Natur- und Kulturerbe nicht weiter zu gefährden, werden neben sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Ressourcen auch neue Methoden und Instrumentarien zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von Kulturlandschaften benötigt.

Hier setzt das EU-Projekt RescueME („Equitable resilience solutions to strengthen the link between cultural landscapes and communities“, zu Deutsch „gerechte Resilienzlösungen zur Stärkung der Verbindung zwischen Kulturlandschaften und Gemeinschaften“) an. Ziel des Projektes sind die Entwicklung integrativer und gerechter Resilienzstrategien sowie die Schaffung innovativer Lösungen zum Schutz des europäischen Natur- und Kulturerbes und der Kulturlandschaften vor Klimawandel, Katastrophenrisiken, aber auch anderen Ereignissen wie Umweltverschmutzung und übermäßigem Tourismus. Mit Hilfe eines innovativen und datengestützten Ansatzes sollen unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und relevanter Akteure die Verbesserung der Resilienz von Kulturlandschaften, die Förderung des Übergangs zu einer grünen Gesellschaft und Wirtschaft und das Fortbestehen einer widerstandsfähigen und naturverbundenen Gemeinschaft erreicht werden.

Die Stadt Hamburg beteiligt sich mit der Senatskanzlei und der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) am Projekt RescueME. Auch die Technische Universität Hamburg ist mit ihrer Expertise zu Gefahrenmodellierung, naturbasierten Lösungen und Hochwasserrisikomanagement beteiligt.

Als Hamburger Fallstudie dient die Insel Neuwerk im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer. Die Insel in der Elbmündung bildet den am weitesten vom Zentrum Hamburgs entfernten Stadtteil. Etwa 100.000 Besucher kommen jährlich auf die Insel, um den historischen Leuchtturm zu besuchen und die Vielfalt der Vogelwelt zu beobachten. Gleichzeitig ist die Region eine der meistbefahrenen Schifffahrtszonen der Welt. Auf der Insel treffen Kulturlandschaft und Klimawandel aufeinander. Die Insel steht vor der Herausforderung, mit zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels umzugehen. Auf der Insel herrscht eine lange Tradition des Lebens am und mit dem Meer und ein starkes Bewusstsein und Engagement für den Umgang mit dem Klimawandel. Im Rahmen der Fallstudie werden Analysen zur Auswirkung des Klimawandels durchgeführt, potenzielle Anpassungsmaßnahmen beleuchtet und durch die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Interessengruppen gemeinsame Visionen für Anpassungsmaßnahmen entwickelt.

Rahmendaten

  • Programme: Horizon Europe
  • Laufzeit: Februar 2023 bis Juli 2026
  • Teilnehmende Nationen: Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Belgien
  • Koordination: Tecnalia, Spanien
  • Partner aus Hamburg: Stadt Hamburg (Senatskanzlei; Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft), Technische Universität Hamburg
  • Gesamtbudget: 3.998.994€
  • EU-Förderung für die Stadt Hamburg: 211.686,00 €
  • Fördervereinbarung: 101094978

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