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Effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen – Gewässerreinhaltung

NonHazCity

Täglich kommen wir in Kontakt mit gefährlichen Stoffen. Sie befinden sich zum Beispiel in Reinigungsmitteln, Farben und Lacken oder Kosmetika. Diese chemischen Substanzen werden immer dann als gefährlichere Stoffe deklariert, wenn sie Mensch und Umwelt schaden können. Oft sind diese schwer abbaubar, giftig oder verursachen Reizungen und Allergien. Durch den Gebrauch dieser Produkte tragen jede Nutzerin und jeder Nutzer dazu bei, gefährliche Stoffe in unser Abwasser und Gewässer zu übertragen. 

Trotz langjähriger Bemühungen um die Reduktion der Emissionen von gefährlichen Substanzen gelangen weiterhin Schadstoffe durch industrielles Schmutzwasser, kommunales Abwasser und Regenwasser in die Umwelt.

Ziel des Projektes ist es, die Emissionen gefährlicher Stoffe in städtischen Gebieten, welche nicht durch traditionelle Wasseraufbereitungsverfahren herausgefiltert werden können, zu reduzieren und so die Ostsee zu entlasten. Diese Substanzen sollen identifiziert, priorisiert und die Quellen verfolgt werden. Das Bewusstsein für gefährliche Stoffe im Alltag soll geschärft und das Konsumverhalten geändert werden.

Außerdem sollen Chemikalienmaßnahmenpläne für den kommunalen Bereich entwickelt oder, sofern schon vorhanden, verbessert werden. Dabei handelt es sich um langfristig angelegte Strategien, die alle kommunalen Aktivitäten mit Bezug zu gefährlichen Stoffen koordinieren. Teil dieser Aktivitäten sind auch städtische Kampagnen zur Aufklärung von Unternehmen und privaten Haushalten.

NonHazCity wird in 10 Gemeinden der Ostseeregion durchgeführt (Stockholm, Västerås, Turku, Pärnu, Riga, Kaunas District, Silale, Gdansk, Lübeck, Hamburg). Jede dieser Gemeinden wird in das Projekt als Partner involviert sein und eine Gefahrstoffkartierung auf der Grundlage bestehender oder neu erzeugter Daten durchführen.

Rahmendaten

  • Programm: Interreg V B Ostseeraum
  • Priorität: Effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen – Gewässerreinhaltung
  • Laufzeit: 01.03.2016 – 28.02.2019
  • Teilnehmende Nationen: Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Schweden
  • Lead-Partner: Municipality of Stockholm, Schweden
  • Partner aus Hamburg: Baltic Environmental Forum Deutschland e. V
  • Gesamtbudget: 3.546.797,08 €
  • Gesamtförderung: 2.831.715,98 €
  • Hamburgisches Gesamtbudget: 396.141,20 €
  • EU-Förderung für Hamburg: 297.105,90 €
  • Website: www.nonhazcity.eu

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