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Nachhaltiger Verkehr - Interoperabilität im Güter- und Personenverkehr

EMMA

Die Transportmengen im Ostseeraum werden in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich deutlich wachsen. Dabei ist der Straßentransport das am schnellsten wachsende Segment. Dieser Bereich verursacht immer größer werdende Probleme: unzureichende Straßenkapazitäten, erhöhte Unfall- und Staugefahr, Umweltverschmutzung und Lärmbelästigung. Flüsse, Kanäle und auch die Ostsee haben riesige Kapazitätsreserven, während die Straßen- und Schieneninfrastruktur bereits in einigen Teilen der Ostseeregion überlastet ist. Auf europäischer Ebene spielt die Binnenschifffahrt eine große Rolle, konzentriert sich aber eher auf West- und Südeuropa. Das EMMA-Projekt beabsichtigt diesem Trend entgegenzuwirken.

Allerdings ist die Binnenschifffahrt in großen Teilen der Ostseeregion nicht ausreichend entwickelt um ein zusätzliches Volumen zu bewältigen. Anders als in anderen Regionen Europas sind die Binnenwasserstraßen der Ostseeregion nicht für die Verwendung von standardisierten Binnenschiffen geeignet. Des Weiteren sind Wetterbedingungen wie Eis im Winter, welches die Saison verkürzt, eine Belastung.

Um diese Hindernisse zu überwinden, will EMMA die Stakeholder aus Politik, Verwaltung, Spedition und Binnenschifffahrtslinien und –verbänden in ihre Aktivitäten einbeziehen. EMMA wird dazu beitragen, das Bewusstsein von VerkehrspolitikerInnen im Ostseeraum und in Europa zu verändern. Es werden regelmäßige Veranstaltungen organisiert, um die PolitikerInnen über die Potenziale und Vorteile der Binnenschifffahrt zu informieren.

Die Binnenschifffahrts-Lobbystrukturen werden durch die Verbesserung der Zusammenarbeit auf nationaler und Ostseeraum-Ebene gestärkt.

Darüber hinaus zielt EMMA darauf ab, die Verwaltungsstrukturen zu verbessern. Der Markt soll mit der Binnenschifffahrt vertraut gemacht und davon überzeugt werden. Zudem soll EMMA die Wettbewerbsfähigkeit der IWT durch reduzierte Kosten verbessern.

Rahmendaten

  • Programm: Interreg V B Ostseeraum
  • Priorität: Nachhaltiger Verkehr - Interoperabilität im Güter- und Personenverkehr
  • Laufzeit: 01.03.2016 – 28.02.2019
  • Teilnehmende Nationen: Deutschland, Finnland, Litauen, Polen, Schweden
  • Lead-Partner: Hafen Hamburg Marketing e.V.
  • Partner aus Hamburg: Hafen Hamburg Marketing e.V., Baltic Sea Forum
  • Gesamtbudget: 4.415.127 €
  • Gesamtförderung: 3.445.025,25 €
  • Hamburgisches Gesamtbudget: 992.625 €
  • EU-Förderung für Hamburg: 744.467,45 €
  • Website: www.project-emma.eu

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