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Nachhaltiger Verkehr - Maritime Sicherheit

ChemSAR

Etwa 2.000 Handelsschiffe fahren ganzjährig in der Ostsee und leider kommt es jährlich auf bis zu 100 bis 200 Zwischenfälle mit kommerziellem Schiffsverkehr in der Ostseeregion und den dutzenden von Millionen Tonnen Chemikalien, welche jährlich auf dem Seeweg transportiert werden. All dies verknüpft mit dem zunehmenden Verkehrsaufkommen in der Ostsee, den schwierigen Gewässern und den harten Winterbedingungen in der nördlichen Ostsee erhöht die Wahrscheinlichkeit eines größeren Zwischenfalls als auch die Schwierigkeit der Durchführung der Suche und Rettung.

Obwohl solche maritimen Vorfälle fast immer von internationaler Natur sind, gibt es derzeit keine operativen Pläne und Standardbetriebsverfahren für Such- und Rettungseinsätze im Ostseeraum. Die Länder im Ostseeraum haben zwar einige nationale Vorgehensweisen, aber chemische Vorfälle fordern gemeinsame Rettungseinsätze und gemeinsame Leitlinien. Es ist wichtig zu wissen, wie Chemikalien in verschiedenen Umgebungen und mit anderen Substanzen reagieren, wie man sich selbst schützen sollte und wie man Personen behandelt, die mit gefährlichen Substanzen in Berührung gekommen sind. Ein Mangel an angemessenem Wissen kann im schlimmsten Fall zu katastrophalen Konsequenzen führen.

Das Projekt ChemSAR erstellt operative Pläne und Standardbetriebsverfahren, welche für die Rettungseinsätze bei maritimen Verschmutzungsvorfällen ausgerichtet sind. Durch die Entwicklung des E-Learning-Materials wird das Projekt das Know-how verbessern und harmonisieren, um einen sicheren Rettungsbetrieb zu gewährleisten. Eine chemische Datenbank wird als Grundlage für die Informationssuche in Rettungseinsätzen dienen. Das Projekt wird die Kapazitäten der maritimen Rettungsbehörden und -dienste erhöhen und die Kompetenz und transnationale Kooperationsfähigkeit in den Ländern der Ostseeregion verbessern. Die Projektpartner vertreten die Rettungsbehörden und Dienstleistungen. Das Projektergebnis wird auch anderen Akteuren wie Umwelt- und Seebehörden, Schifffahrtsgesellschaften und maritimen Akademien zugutekommen. 

Rahmendaten

  • Programm: Interreg V B Ostseeraum
  • Priorität: Nachhaltiger Verkehr - Maritime Sicherheit
  • Laufzeit: 01.03.2016 – 28.02.2019
  • Teilnehmende Nationen: Deutschland, Estland, Finnland, Litauen, Schweden
  • Lead-Partner: University of Turku
  • Partner aus Hamburg: Freie und Hansestadt Hamburg - Behörde für Umwelt und Energie
  • Gesamtbudget: 2.481.122,75 €
  • Gesamtförderung: 1.889.547,93 €
  • Hamburgisches Gesamtbudget: 217.795 €
  • EU-Förderung für Hamburg: 163.346,25 €

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