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Nachhaltiger Verkehr – Umweltfreundlicher Seeverkehr

Green Cruise Port

Die Kreuzfahrttouristik im Ostseeraum verzeichnete in den vergangenen Jahrzehnten ein großes Wachstum. Allein zwischen den Jahren 2000 und 2015 nahmen die Passagierzahlen jährlich um durchschnittlich 9,7 % zu. Damit einher ging im selben Zeitraum eine Zunahme der Hafenanläufe jährlich um durchschnittlich 2,6 %. Der Wachstumstrend ist stabil, die Flottenkapazität wird in den nächsten Jahren deutlich ausgebaut. Die Kreuzfahrthäfen nehmen als Knotenpunkt für die Passagiere in der Branche eine zentrale Rolle ein.

Des Weiteren werden in der Ostseeregion neue Emissionsregelungen und sogenannte „emission control areas“ eingeführt. Zusätzlich schränkt eine EU‑Weisung die Sulphur-Emissionen für inländisches Fahrwasser, sowie für alle Schiffe, welche im EU-Inland oder an EU-Häfen ankern, ein.

Ziel des Projekts Green Cruise Port ist es gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, welche die Umweltauswirkungen von Kreuzfahrten in der Ostsee- und der angrenzenden Nordseeregion minimieren. Die Hafenverwaltungen als zentrale landseitige Akteure streben mit dem Green Cruise Port Projekt die Entwicklung nachhaltiger und innovativer Lösungsansätze im Bereich der Infra- und Suprastruktur an.

Das Green Cruise Port Projekt ist auf eine Dauer von drei Jahren angelegt. Drei Themenfelder stehen im Fokus:

  • nachhaltige Energieversorgung und innovative Lösungen zur Emissionsminderung
  • smarte Terminalgebäude und innovative Entsorgungseinrichtungen
  • intelligente Verkehrslösungen und regionalwirtschaftliche Effekte der Kreuzschifffahrt

Konferenzen, Workshops, Best Practice Tours, Forschungen und die nachhaltige Stärkung der Kapazitäten der Stakeholder bilden eine solide Basis für eine erfolgreiche Projektdurchführung. Des Weiteren wird ein Aktionsplan 2030 zur strategischen Orientierung und praktischen Anleitung im kommenden Jahrzehnt eingeführt.

Rahmendaten

  • Programm: Interreg V B Ostseeraum
  • Priorität: Nachhaltiger Verkehr – Umweltfreundlicher Seeverkehr
  • Laufzeit: 01.03.2016 – 28.02.2019
  • Teilnehmende Nationen: Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Litauen, Lettland, Norwegen, Polen
  • Lead-Partner: Hamburg Port Authority (HPA)
  • Partner aus Hamburg: HPA, Hamburg Cruise Centre e.V. (HCC)
  • Gesamtbudget: 2.761.750 €
  • Gesamtförderung: 2.078.457,50 €
  • Hamburgisches Gesamtbudget: 787.700 €
  • EU-Förderung für Hamburg: 590.775 €

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