Kooperation mit der Öresundregion

Ein Schwerpunkt der Hamburger Ostseepolitik ist seit einigen Jahren die Kooperation mit der Öresundregion. Die schwedischen und dänischen Partner in den Städten Malmö und Kopenhagen repräsentieren ein ambitioniertes Projekt der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zweier Länder, das mit dem Bau der Öresundbrücke im Jahr 2000 eine ganz neue Dynamik erfahren hat.

Öresund-Brücke Öresund-Brücke

Kooperation mit der Öresundregion

Gemeinsamkeiten

Hamburg hat mit dieser Region viele Gemeinsamkeiten, die Anknüpfungspunkte für Kooperationsprojekte sein können. So entwickeln sich in Hamburg wie am Öresund große städtebauliche Vorhaben mit Bezug am Wasser, die höchsten architektonischen und städtebaulichen Maßstäben genügen. Beide Regionen definieren sich als Zentren von Wissenschaft und Forschung und bieten Chancen für das gemeinsame Auftreten als Ziele für Touristen aus aller Welt.

Hamburg wie Kopenhagen und Malmö sind Städte, in denen die Kultur traditionell einen hohen Stellenwert einnimmt, in denen mit der Kopenhagener Oper und der Hamburger Elbphilharmonie Veranstaltungsorte von internationaler Bedeutung entstanden sind oder entstehen.

Voneinander lernen

Mit den gesellschaftlichen Veränderungen rund um die Ostsee ist das Verhältnis Hamburgs zu seinen nördlichen Nachbarn noch stärker in das Blickfeld gerückt als zuvor. Die große soziale Stabilität, die positive wirtschaftliche Entwicklung in den skandinavischen Staaten und die Ähnlichkeit vieler Aufgaben bilden für Hamburg einen Anreiz, von Lösungswegen in der Öresundregion zu lernen und selbst Lösungsansätze anzubieten, die sich in Hamburg bewährt haben. Dabei bleibt eine wichtige Hoffnung, dass in absehbarer Zeit die eigentlich kurze Entfernung der beiden Regionen durch die Optimierung der Verkehrswege sich auch zeitlich weiter verkürzen lässt.