Operation Schönheit Jobs in der Kosmetikbranche

Wer Beauty Produkte liebt und sich mit den neusten Styling Trends auskennt, sollte über eine Ausbildung in der Kosmetikbranche nachdenken. Von der klassischen Friseur-Ausbildung bis hin zu spezielleren Jobs als Maskenbildner oder Make-Up-Artist – wir zeigen Ihnen hier die besten Job-und Ausbildungsmöglichkeiten in der Schönheitsbranche!

Kosmetik Jobs in Hamburg finden


Der Kosmetik und Beautybereich boomt – und auch das Berufsfeld hat sich im Laufe der Jahre merklich gewandelt. Die Ausbildung im Bereich Beauty- und Kosmetik ist eine kreative und künstlerische Ausbildung, bei der im Vordergrund steht, Menschen zu verschönern oder zu verändern. Bei einem guten Gespür für Farben und Gesichtsproportionen, ein offener und kreativer Umgang mit Menschen und der Begeisterung für die neusten Beautytrends, kann eine Ausbildung in der Kosmetik das Richtige sein.

Kosmetiker/in

Schminken, Lackieren, Pflegen und Massieren - als Kosmetiker kümmert man sich in erster Linie um die Haut-, Körper-, Hand- und Fußpflege. Bei der Ausbildung zum Kosmetiker gibt es gleich mehrere Möglichkeiten: Die duale Ausbildung in einem Kosmetik-Studio, die in der Regel drei Jahre dauert sowie die Ausbildung in einer privaten Kosmetikschule, die zwar im Regelfall nur ein Jahr dauert, aber dafür auch bis zu 5000 Euro Schulgebühr kosten kann.

Nach der Ausbildung zum Kosmetiker gibt es die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen. Hier kann das Gehalt gerade zu Beginn stark schwanken, da es von der Größe des Kundenstamms abhängig ist und man gerade am Anfang auch mehr Investitionen für Kosmetikprodukte und Werbematerialien einplanen muss. 

Eine weitere Möglichkeit ist ein Angestelltenverhältnis in einem Kosmetikstudio. Leider liegt hier das Gehalt eher im unteren Bereich. Es besteht allerdings die Chance, das Einkommen durch Zusatzqualifikationen zu verbessern.

Friseur/in

Dieser Job ist ein echter Klassiker im Beauty-Sektor! Auch für Abwechslung ist hier garantiert gesorgt – als Friseur muss man sich mit den neusten Haar-Trends beschäftigen, zudem kreiert man atemberaubende Steckfrisuren und bespricht neue Haarfarben und Haarschnitte mit den Kunden. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre. Das Gehalt während der Friseurausbildung beträgt im dritten Lehrjahr bis zu 700 Euro – was aber von Salon zu Salon variieren kann. Im letzten Ausbildungsabschnitt besteht noch die Möglichkeit, zusätzlich Schmink- und Nageldesignkurse zu belegen. 

Das Gehalt als gelernter Friseur variiert und ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Zum einen spielt die Qualifikation und die Weiterbildung eine große Rolle, zum anderen sind auch die spezifische Branche und der Arbeitsort entscheidend. In Verträgen, die tarifgebunden sind, richtet sich die Höhe des Gehalts nach den tarifvertraglichen Vereinbarungen, bei Betrieben, die nichttarifgebunden sind, wird das Gehalt individuell mit dem Arbeitgeber verhandelt.

Maskenbildner/in

Vorhang auf! Als Maskenbildner arbeitet man vornehmlich in Fernsehanstalten, in Filmstudios, bei Musicals, im Theater oder in Opernhäusern. Neben dem richtigen Make-up sorgt man auch für die passende Frisur - die zum Teil auch mit Perücken und Haarteilen gestaltet werden muss. Die Ausbildung ist dual und findet zum einen Teil in der Ausbildungsstätte statt, zum anderen Teil in der Berufsschule. Im Regelfall dauert sie drei Jahre. 
TIPP: Eine bereits abgeschlossene Ausbildung oder ein bereits absolviertes Jahrespraktikum in Berufen wie Friseur, Visagist oder Kosmetiker wird gerne gesehen, ist aber keine Pflicht.

Kreativität, Stressresistenz und gute Englischkenntnisse sind bei diesem Beruf von Vorteil: Die Arbeitszeiten gehen oftmals bis in die späten Abendstunden und da man am Set oder hinter der Bühne oft mit internationalen Darstellern, Models und Regisseuren zusammenarbeitet, sollte man zudem ein gewisses Fingerspitzengefühl mitbringen. Des Weiteren sollte man körperlich fit sein und keine Allergien und Hautkrankheiten besitzen, um sich für den Job zu qualifizieren. Aufstiegschancen sind zum Beispiel die Position des Chefmaskenbildners, welcher für die Koordination und die Kostenkalkulation der Maskenbildnerei zuständig ist. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich. 

Make-Up Artist

Ein Make-Up Artist vereint klassisches Friseurhandwerk mit Make-Up und Styling. Ob beim Musical, Film, Fernsehen, Theater oder Fotoproduktionen und Fashionshows - bevor die Models oder Schauspieler vor die Kamera treten, kommt der Make-Up-Artist zum Einsatz! Zudem können Make-Up Artists auch in Beauty- oder Friseur-Salons Arbeiten, um dort tolle Abend- oder Hochzeits-Looks zu kreieren. In der Ausbildung lernt man neben den Tätigkeiten eines Friseurs zusätzlich auch Visagistik. Ein Gespür für Farben, der richtige Blick für Gesichtsformen und Stylingtypen sowie ein gewisses Geschick im Umgang mit Lippenstift und Co. sind dabei unerlässlich.
Theorie und Praxis sind bei der Ausbildung gleichermaßen wichtig, neben bestimmten Techniken wie Bodypainting und Airbrush stehen auch Grundlagen über Gesichtsproportionen und Lippenformen auf dem Programm. Die auszubildenden Lehrer und Dozenten sind zum größten Teil Stylisten, Visagisten oder Maskenbildner, die sich bereits in der Branche etabliert haben. Die Ausbildung an der Fachschule dauert in der Regel zwei Jahre, dabei sind wechselnde Theorie- und Praxisphasen üblich.

ACHTUNG: Private Schulen, die Aus- und Weiterbildungen anbieten sind in der Regel sehr teuer. Hier ist es empfehlenswert zunächst eine Ausbildung als Friseur oder Kosmetiker zu machen, da die meisten Visagistenschulen dann eine Ermäßigung anbieten.

Beauty Consultant

Im Auftrag der Schönheit: Hier gibt es keine direkte Ausbildungsmöglichkeit, der Einstieg kann entweder durch eine kaufmännische Ausbildung mit Schwerpunkt auf Parfüm und Kosmetik erfolgen oder als Quereinstieg nach einer abgeschlossener Visagisten- oder Kosmetiker/innen-Ausbildung. Zum Berufsalltag gehören die Präsentation der neusten Produkte und die Beratung der Kunden im Bereich Parfüm Make-Up oder Pflege. Hierbei sind insbesondere gute Kenntnisse über die Inhaltsstoffe der Kosmetika und Beautyprodukte von Vorteil, um die Interessenten über etwaige Unverträglichkeiten aufzuklären und mögliche Alternativprodukte aus dem Sortiment anzubieten.

Nageldesigner/in

Um Nagelstylistin zu werden, braucht man eine bereits abgeschlossene Ausbildung im Kosmetik- oder Friseurbereich. Es gibt hierfür nämlich nur eine Weiterbildungsmöglichkeit, für die man eine von Handwerkskammern geregelte Prüfung ablegen muss. Die Schulungsmöglichkeiten reichen dabei von Komplettschulungen, bis hin zu Spezialschulungen, die sich nur Teilbereichen des Nageldesigns widmen. Eine Vergütung gibt es für diese Schulungen leider nicht, häufig kosten die Zertifikate sogar extra Geld. 

ACHTUNG: Bei der Wahl der Weiterbildungseinrichtung sollte man darauf achten, dass die Abschlussprüfung staatlich anerkannt ist! Denn es gibt viele schwarze Schafe, die überteuerte Schulungen ohne Abschluss anbieten.

Nach der Weiterbildung kann man in Kosmetik- und Nagelstudios sowie Friseursalons, aber auch in Hotels oder anderen Wellnesseinrichtungen arbeiten.  

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