02.10.2019 SRO-Fachtag „Wille und Wirkung – und was hat das mit mir zu tun?“

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SRO-Fachtag „Wille und Wirkung – und was hat das mit mir zu tun?“

Austausch  

​​​​​​​Am 2. Oktober 2019 fand der Fachtag zur Sozialraumorientierung der BASFI mit über 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Jugendmusikschule am Mittelweg statt.

Ziel des Fachtags war es, die Beteiligten zum Nachdenken und Diskutieren über das Thema des Tages anzuregen. Leitfrage des Fachtags war: Muss Jugendhilfe auf den „Willen“ der Beteiligten setzen, wenn sie Wirkung entfalten will? Und wenn ja, wie geht das?
Was braucht es dafür? Im Prinzip „nur“ drei Zutaten: Haltung, Fachkompetenz und förderliche Strukturen.

Kirsten Holert (BASFI) führte in den Tag ein und erläuterte die großen Zusammenhänge im Rahmen der Sozialraumorientierung sowie die Mitmach-Aufgaben für die Teilnehmenden. Nach einem Grußwort von Dr. Lars Schulhoff (Leiter der Abteilung Gestaltung der Jugendhilfe in der BASFI), beleuchtete Birgit Stephan (BASFI) in ihrem Vortrag vor allem intrapsychische Aspekte des „Willenskonzepts“ und die Kunst der Sozialen Arbeit, Menschen in schwierigsten Lebenssituationen einzuladen, zu ermutigen und zu inspirieren.

Anschließend diskutierten Alexandra Baas vom Projekt JugendAktivPlus des Internationalen Bundes (IB), Jadwiga Blicharski vom SAJF-Projekt Punktuelle Kurzzeitunterstützung (PuKU) des LEB, Sebastian Gilch vom ASD Wandsbek-Kern, Jutta Hagen von der HAW, Susanne Hoyer vom HzE- und SAJF-Träger Gangway und Maiken Liss (aao) vom Familienratsbüro Wandsbek (Region 1) miteinander, wie sich das Willenskonzept in der Praxis umsetzen lässt und welche Wirkung es dort zeigt.

Nach einer Mittagspause gab es in kleineren Gruppen die Gelegenheit, das Gehörte zu diskutieren und eigene Erfahrungen in die Diskussion einzubringen.

Im weiteren Verlauf gewährte Daniel Thomsen, Fachbereichsleiter Jugend und Bildung, einen interessanten und inspirierenden Einblick in die Praxis der sozialraumorientierten Arbeit der Jugendhilfe im Landkreis Nordfriesland.

Einen Ausblick in die Zukunft der Sozialraumorientierung der hamburgischen Jugendhilfe wagte Dr. Lars Schulhoff zum Abschluss des Tages.

Um möglichst viele Kommentare und Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer festhalten und „mitnehmen“ zu können, waren auf allen Plätzen „Gedankenanker“ ausgelegt, also Zettel, die beschriftet werden konnten. Zusätzliche Gelegenheiten gab es in den Kleingruppen sowie mithilfe von Flipchart-Postern, auf denen man seine Anmerkungen loswerden konnte.

Beides enthielt die folgenden Überschriften:

  • Das hat mich überzeugt
  • Da habe ich noch Fragen
  • Damit bin ich nicht einverstanden
  • Das nehme ich mit

Alle Anmerkungen, die schriftlich zurück gelassen wurden, sind in der Dokumentation wiedergegeben.

Außerdem wurden die Ergebnisse eines Rat&Tat-Workshops im Juni als Poster aufgehängt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit für Ergänzungen. Auf den Postern fanden sich die „Juwelen der Sozialraumorientierung“ in Hamburg, sortiert nach Bezirken und der Fachbehörde. Die Abschrift der ergänzten Poster finden Sie ebenfalls in der Dokumentation.

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