Arbeitsschutz Ferienjobs - Was ist zu beachten?

Nicht jeder Jugendliche ist in einem Vollzeitarbeitsverhältnis tätig. Viele Jugendliche möchten einfach nur in den Ferien oder neben der Schule ihr Taschengeld durch einen Nebenjob oder Ferienjob aufbessern. 

Viele Schülerinnen und Schüler suchen sich in den Ferien einen Job. Was ist dabei zu beachten?

Welche Tätigkeiten sind erlaubt?

Voraussetzung für einen Ferienjob ist, dass die Schülerinnen und Schüler mindestens 15 Jahre alt sind. Bis zur Vollendung der Vollzeitschulpflicht, das ist in Hamburg in der Regel nach Beendigung des neunten Schuljahres, muss Ferienarbeit auf maximal vier Wochen im Kalenderjahr begrenzt bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, wie diese vier Wochen in den Schulferien eines Kalenderjahres verteilt werden. Insgesamt darf nur fünf Tage die Woche, in der Regel von montags bis freitags in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr gearbeitet werden. Für bestimmte Branchen, wie zum Beispiel Gaststätten, Landwirtschaft, Bäckereien, gibt es verschiedene Ausnahmen.

Pro Tag dürfen maximal acht Stunden gearbeitet werden, Pausen zählen dabei nicht mit. Die Ruhepausen während der Arbeitszeit müssen mindestens 30 Minuten bei einer täglichen Arbeitszeit von viereinhalb bis sechs Stunden und 60 Minuten bei einer täglichen Arbeitszeit von über sechs Stunden betragen.

Unter diesen Bedingungen ist zum Beispiel ein Job als Aushilfe in einem Restaurant, in einer Boutique, im Einzelhandel, in der Landwirtschaft und ähnlichem erlaubt.

Vor Beginn der Beschäftigung muss der Arbeitgeber die Schülerinnen und Schüler über die möglichen Unfall- und Gesundheitsgefahren und deren Verhinderung am Arbeitsplatz aufklären.

Welcher Job ist ungeeignet?

Schülerinnen und Schüler dürfen aber nur solche Jobs ausführen, die keine gesundheitlichen Gefahren (Unfall- oder sittliche Gefahren) beinhalten und die das Leistungsvermögen nicht übersteigen.

Kontakt

Kinderbeschäftigung und Jugendarbeitsschutz

Amt für Arbeitsschutz

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