Hamburger Designer

Junge Designer So designt Hamburg

Hamburg ist das Zuhause vieler junger Designer. Vor allem das Karoviertel ist vom Mode-Geheimtipp zum kreativen Zentrum begabter Jung-Modedesigner avanciert. Hier werden die neuesten Trends geschaffen, hier wird Kleidung direkt vor Ort entworfen, geschneidert und ausgestellt. Doch auch andere Stadtteile wie Eppendorf, Hoheluft, Eimsbüttel und Ottensen werden immer interessanter für junge Designer. 

1. Prayed (St. Pauli)

„Mode voll Poesie und Individualität“ beschreibt das Label Prayed Fashion die eigenen Kreationen. Und tatsächlich, wenn Frau das Geschäft in der Glashüttenstraße betritt, begegnen ihr mit viel Liebe zum Detail entworfene Tops, Röcke, Pullover und Accessoires. Nicht die lauten Töne werden dabei getroffen, sondern die ungewöhnlichen Zwischentöne, die Mode anmutig, feminin, aber dennoch lässig wirken lässt. 

2. Garment (St. Pauli)

1997 gegründet, ist Garment aus der Hamburger Modeszene nicht mehr wegzudenken. Hinter dem Label stecken die beiden kreativen Köpfe Ulinca Schröder und Kathrin Müller, die in ihren Kreationen Langlebigkeit, Individualität und attraktive Schnitte vereinen. Die hochwertigen Stoffe wie reine Wolle, Seide, Tweed oder Loden stammen dabei größtenteils aus England, Italien, Deutschland und der Schweiz. Designt wird in Hamburg, hergestellt werden die garments für Männer und Frauen im europäischen Ausland, besonders aufwendige Stücke im Hamburger Atelier.

3. Mägde und Knechte (St. Pauli)

Wer behauptet eigentlich das Text nur auf Papier gehört? Ina Kurz jedenfalls hat das Wort auf Textilien und andere nütze und unnütze Gegenstände verbannt und für sich ein neues Spielfeld für Sprachkultur entdeckt. Ob auf T-Shirts oder Pullovern, Taschen oder Babystramplern, Kerzen oder Tassen – bei Mägde und Knechte gibt es Kleidung und Accessoires mit Statement, Humor und Ironie. Für Hamburg-Verliebte gibt es u.a. die Serie „Verankert in Hamburg“. 

4. Rotkäppchen designs (St. Pauli)

Früher war die richtige Kopfbedeckung ein fester Bestandteil des Outfits. Damals wie heute können Damen und Herren mit Hüten, Mützen und Kappen besondere Akzente setzen. Dem hat sich Ulla Anna Machalett, die übrigens schon mit 15 Jahren wusste, dass sie einmal Hutmacherin werden wollte, komplett verschrieben. Im Herzen des Karoviertels entwirft sie elegante und klassische Modelle ebenso wie moderne und trendige Kopfbedeckungen.

5. Herr von Eden (St. Pauli)

Logo Herr von Eden

Herr von Eden zählt zu den etabliertesten unter den Designern des Karoviertels. Kein Wunder, haben die Herren Eden hier doch den klassischen Anzug für Herren neu definiert. Langlebigkeit und ein Funken Extravaganz prägen die Kollektionen von Herr von Eden. Nicht zuletzt wegen seiner prominenten Trägerschaft mit Stars wie Thomas Gottschalk, Jan Delay oder Bela B hat das Anzug-Label einen Kultstatus erreicht.

6. Ella Deck (Hoheluft-Ost)

Ella Deck wird in Hamburg vor allem als Designerin für Braut- und Abendmode gefeiert. Hier kombiniert sie Stile verschiedener Epochen und Kulturen, verwendet edelste Stoffe und passt das Design der Persönlichkeit ihrer Kundinnen an. Nicht minder spektakulär sind ihre Cocktailkleider, in denen sich Reminiszenzen aus Filmklassikern wiederfinden und die garantiert für einen glamourösen Auftritt sorgen. Und auch den Business-Look kann Ella Deck zum Beispiel mit taillierten Nadelstreifen-Hosenanzügen, schlichten Mänteln und Etuikleidern.  

7. Musswessels (St. Pauli)

Mode von musswessels

Der besondere Name des Labels rührt von dem besonderen Namen ihrer Designerin her. Kathrin Musswessels verbirgt sich hinter den Modekreationen, die schlicht, elegant, androgyn und modern zugleich sind. Ob einfarbiger Jumpsuit, ein buntes Kleid oder ein einfacher Poncho – trotz oder gerade dank der Individualität unterstreicht die Mode von Musswessels stets den Charakter ihrer Trägerinnen. 

8. mmies (St. Pauli)

Frau im grauen Hoodie

Graue und schwarze Hoodies, Kleider, T-Shirts und Sweater für die Ewigkeit gibt es bei dem Hamburger Label mmies für Casual Wear. Ohne Schnörkel und ohne viel Chichi kommt das Label aus, die Designs sind gradlinig und direkt auf den Punkt. Die zeitlosen Basics für jeden Kleiderschrank bestehen aus bio und fair gehandelter Baumwolle. Produziert wird in Hamburg und Polen.

9. Sahra Tehrani (Eimsbüttel)

Die Mischung aus lässigen eleganten Schnitten und grafischen Mustern verleiht der Damenmode von Sahra Tehrani ihren unverwechselbaren, urbanen Schick. Inspirationen findet die Designerin dabei in persönlichen Fotografien. Mutige Muster verbinden sich mit weiten, fließenden Schnitten, die bequem zu tragen sind. Hergestellt werden die Kollektionen in Hamburg und im europäischen Ausland.

  • Made in Hamburg
  • Fairer Handel
  • Handgemacht
  • Geschlossen

10. Estomo (Eimsbüttel)

Kombinierbarkeit und zeitlose Eleganz sind das Credo von Estomo. Geprägt von klaren Linien und hochwertigen Stoffen, sind die Kreationen sowohl für Business-Outfits als auch für den Alltag tauglich. Zudem zeichnet sich das Label durch sein nachhaltiges Made in Europe-Konzept aus. Stoffe kommen aus Italien und Frankreich, designt wird in Hamburg, hergestellt in europäischen Manufakturen. Estomo ist mit zwei Stores in Ottensen und Eppendorf vertreten. 

11. Ethel Vaughn (Altona-Altstadt)

Katrin Diedrich lässt sich von der Mode der 80er und 90er und von Hip-Hop-Musik inspirieren. Was dabei rauskommt ist lässige Sport- und Freizeitkleidung mit großen Schriftzügen, grafischen Mustern und knalligen oder bedeckten Farben. Unterstützung holt sich die Designerin bei internationalen Künstlern und Grafikdesignern. Die Unisex-Kollektionen werden in kleiner Stückzahl von Hand produziert.

  • Made in Hamburg
  • Handgemacht

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