Jugendanstalt Hamburg Aktueller Stand der Jugendanstalt Hamburg

Die Hamburger Justizbehörde plant den Neubau einer Jugendanstalt. Bei der inhaltlichen und baulichen Ausgestaltung setzt sie auf die in Wissenschaft, Praxis und Politik gesammelten Kenntnisse und Erfahrungen und ebnet so den Weg für einen zukunftsorientierten Jugendvollzug.

Aktueller Stand der Jugendanstalt Hamburg

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Aktueller Stand

Seit 2015 beschäftigt sich die Justizbehörde mit der Frage, wie der Jugendvollzug langfristig aufgestellt werden muss, damit die Vollzugsqualität verbessert werden kann. Verschiedene Modelle wurden ergebnisoffen geprüft und gegeneinander abgewogen. Gegenüber einer Ertüchtigung des bisherigen Standorts Hahnöfersand ist der Neubau einer "Jugendanstalt Hamburg" langfristig betrachtet wirtschaftlicher und auch fachlich vorzugswürdig. Insbesondere sprechen die Nachteile der isolierten Insellage gegen die Ertüchtigung. Nicht nur für Bedienstete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter externer Institutionen, Anwälte und Besucher sind die langen Wege auf die Elbinsel hinderlich. Auch der für die Wiedereingliederung der jungen Gefangenen in die Gesellschaft wichtige verantwortungsvolle Umgang mit Freiheit und Selbstbestimmung kann in der Peripherie weniger gut trainiert werden. Resozialisierung ist aber Hauptaufgabe des Vollzugs neben dem Schutz der Gemeinschaft vor der Begehung weiterer Straftaten.

Auch ein Kooperationsmodell mit Schleswig-Holstein wurde geprüft. Insbesondere steigende Belegungszahlen führten dazu, von dieser Idee im November 2017 wieder Abstand zu nehmen. Gegen eine Unterbringung des Jugendvollzugs auf dem Gelände der JVA Fuhlsbüttel sprachen schließlich vollzugsrechtliche Gründe.

Um die Handlungsfähigkeit des Jugendvollzugs, die fachgerechte Resozialisierung der jungen Gefangenen sowie den Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten langfristig umfassend zu gewährleisten, empfiehlt die Justizbehörde, den Jugendvollzug in einen Neubau in Billwerder zu verlagern. Die Bürgerschaft ist dieser Standortempfehlung mit einem interfraktionellen Antrag - dem sogenannten Justizvollzugsfrieden - gefolgt und hat den Senat gebeten, ein Realisierungskonzept zu erarbeiten. In Kürze wird es nun Senat und Bürgerschaft zur Entscheidung über die Umsetzung vorgelegt werden.

Basis des Realisierungskonzepts sind die Pläne der Architekten. Ihnen liegt ein bundesweit einmaliger Beteiligungsprozess zugrunde, mit dem die Justizbehörde sichergestellt hat, dass das Know-How aus Praxis und Fachwelt berücksichtigt wurde. Bereits seit Beginn der Prüfung von Standortalternativen für den Hamburger Jugendvollzug in 2016 hat der Justizbehörde ein mit über 20 externen Fachleuten besetzter Projektbeirat in fachlichen Fragen beratend zur Seite gestanden. Dabei sind Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, von Fachverbänden, Kirchen, der freien Träger der Straffälligenhilfe sowie der Jugendgerichts- und Jugendbewährungshilfe. Auch die Staatsanwaltschaft und die Gerichte sind im Projektbeirat vertreten.

Gemeinsam mit dem Projektbeirat hat die Justizbehörde die "Leitgedanken einer künftigen inhaltlichen Ausgestaltung des Jugendvollzugs" entwickelt. Aus den darin enthaltenen Grundsätzen hat sie schließlich die baulichen Anforderungen an die neue Jugendanstalt formuliert. Zentral war dabei der Grundsatz der Gewaltprävention. Gewalt kann im Vollzug zwar nie ganz verhindert werden, man kann sie aber reduzieren. Das gelingt vor allem durch eine entsprechende konzeptionelle Ausrichtung des Vollzugs. Daneben können auch die baulichen Strukturen  einen wichtigen Beitrag leisten. Die Prävention ist deshalb so wichtig, weil Gewalt im Vollzug sich sehr negativ auf die Behandlungsbereitschaft der jungen Gefangenen auswirkt. In der baulichen Umsetzung bedeutet der Grundsatz der Gewaltprävention insbesondere, dass alle Bereiche, in denen sich Gefangene regelmäßig aufhalten, möglichst einsehbar und übersichtlich sein sollten. Eine dies berücksichtigende Bauweise nimmt die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Gewaltprävention, aber auch die Erfahrungswerte aus der Praxis ernst. Sie führen dazu, dass man nicht mehr wie früher auf ein weitläufiges Anstaltsgelände setzt, über das viele freistehende Gebäude verteilt sind, sondern kompakter plant. Beispielsweise wurden gerade in der Jugendanstalt Schleswig vier Pavillon-Bauten abgerissen und werden durch einen gut überschaubaren Neubau ersetzt.

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Fragen und Antworten

Peter Vetter (Anstaltsleiter JVA Hahnöfersand):

Was zeichnet die Gruppe der jungen Hamburger Gefangenen aus?

Peter Vetter Peter Vetter, Anstaltsleiter JVA Hahnöfersand
Die jungen Hamburger Gefangenen sind zum deutlich überwiegenden Teil keine Jugendlichen, sondern Heranwachsende und junge Erwachsene. Darüber hinaus haben sie gemein, dass sie Erfahrungen mit Gewalt gemacht haben: Ein Großteil ist wegen eines Gewaltdelikts inhaftiert, zugleich sind nahezu alle jungen Hamburger Gefangenen in ihrer Vergangenheit schon selbst Opfer von gewalttätigen Übergriffen geworden. Ansonsten ist die Gruppe recht heterogen. Den typischen jungen Hamburger Gefangenen gibt es nicht.

Was brauchen diese jungen Menschen?

Das Thema Gewaltprävention ist zentrales Thema im Jugendvollzug. Wenn sich junge Gefangene nicht sicher fühlen können oder man ihnen Raum lässt, gewalttätig zu agieren, kann Resozialisierung und Erziehung nicht gelingen. Sicherheit und klare Strukturen sind der unverzichtbare Rahmen, ohne den Erziehungs-, Bildungs- und Behandlungsmaßnahmen nicht wirksam werden können.

Zu diesem Ergebnis kommen alle einschlägigen Forschungsarbeiten zum Thema Gewalt im Jugendvollzug, so auch die Studie "Gewalt im Gefängnis" des Kriminologischen Dienstes Sachsen aus 2017. Der mit über 20 Fachleuten aus Praxis und Wissenschaft besetzte Projektbeirat, der die Justizbehörde bei der baulichen und konzeptionellen Planung der Jugendanstalt Hamburg beraten hat, hat den Grundsatz der Gewaltprävention nicht ohne Grund zu einem der obersten bei der Planung zu berücksichtigenden Gebote erklärt.

Für ein künftiges Leben ohne Straftaten spielt weiterhin die Vermittlung einer schulischen oder beruflichen Perspektive eine wesentliche Rolle. Das ist eine große Herausforderung für den Jugendvollzug: Nur eine kleine Minderheit der jungen Gefangenen hat überhaupt einen Schulabschluss, ein Großteil ist zu Beginn der Haftzeit nicht in der Lage, sich in Unterrichtsstrukturen einzufügen. Die gemessen an den oft erheblichen Aufholbedarfen geringe Verweildauer im Jugendvollzug muss möglichst effizient genutzt werden. Vor neue Aufgaben stellen uns straffällig gewordene junge Migranten ohne Deutschkenntnisse: Spracherwerb und Alphabetisierung sind wesentliche Voraussetzungen für alle weiteren Schritte wie Wissenserwerb und die Vermittlung von Normen und Werten.

Können Sie ein konkretes Beispiel geben für eine Maßnahme, die gut funktioniert?

Wir machen die Erfahrung, dass manche Angebote besser angenommen werden als andere. Vor dem Hintergrund, dass der Behandlungserfolg ganz wesentlich davon abhängt, inwieweit der junge Gefangene bereit ist mitzumachen, ist das ein wichtiges Indiz für die Qualität unserer vollzuglichen Konzepte, die wir laufend an die Zielgruppe anpassen. Ein gutes Beispiel ist unser Sportangebot. Wir beobachten, dass Sport unter den jungen Gefangenen immer beliebter wird. Sport ist sicherlich eine sinnvolle und gesunde Freizeitbeschäftigung, bei der überschüssige körperliche Energien abgebaut werden. Aber sie ist zudem ein wichtiges Lernfeld für den Erwerb sozialer Kompetenzen. Beim Mannschaftssport werden Grundsätze des Fairplay, des Teamgeists und der Geltung von Regeln vermittelt. In anderen Bereichen wie dem Klettersport, den wir aktuell in der Sporthalle auf Hahnöfersand anbieten, geht es um das Trainieren von Verantwortungsübernahme beim gegenseitigen Sichern und um Vertrauen. Und schließlich dienen alle diese Maßnahmen dazu, Zutrauen in und Stolz auf die eigene Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Daran mangelt es vielen jungen Gefangenen. Ein weiterer Pluspunkt von Sport als Feld aktiven sozialen Lernens ist schließlich die weitgehende Unabhängigkeit von Sprachkenntnissen: Sport erreicht auch diejenigen, die sich ansonsten schwer verständigen können.

Wie schafft man für die jungen Menschen eine Perspektive?

Unser Angebot an Erziehungs-, Bildungs- und Behandlungsangebot muss anschlussfähig sein. Es muss zum Beispiel möglich sein, dass eine in Haft begonnene Suchtberatung oder -behandlung in Freiheit lückenlos fortgesetzt werden kann. Gleiches gilt für schul- und berufsbildende Maßnahmen. Was nützt es, Ausbildungen und Qualifizierungen in Berufen anzubieten, die auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt sind? Wir müssen also die Arbeitsmarktrelevanz unserer Angebote laufend überprüfen. Angesichts der relativ kurzen Verweildauer im Jugendvollzug müssen wir zudem darauf achten, dass wir die Schul-, Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen modular gestalten. Ziel dabei ist, dass Gefangene während der Haft beispielsweise ein oder mehrere Module einer Ausbildungsmaßnahme abschließen und in Freiheit die noch fehlenden Module ergänzen. Damit das reibungslos funktioniert, unterstützen wir die Gefangenen beispielsweise bei der Suche nach einem externen Betrieb, in dem die Ausbildung dann fortgeführt werden kann.

In diesem Zusammenhang ist das sogenannte Übergangsmanagement wichtig, das mit dem zu Beginn des Jahres in Kraft getretenen Hamburgischen Resozialisierungs- und Opferhilfegesetz gesetzlich implementiert wurde. Es regelt die Begleitung Gefangener beim Übergang in die Freiheit. Der Jugendvollzug ist insoweit heute schon im Vorteil: Die enge Zusammenarbeit mit freien Trägern und der Jugendgerichts- und bewährungshilfe ist gewachsene und seit Jahren gelebte Wirklichkeit. Der neue Standort wird für externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leichter zu erreichen sein.

Schließlich braucht der Jugendvollzug Raum für Entwicklung. Der jetzige Erkenntnis- und Forschungsstand zu den Behandlungsbedarfen junger Gefangener ist nicht in Stein gemeißelt. Die Qualität des Jugendvollzugs hängt daher mittel- und langfristig maßgeblich davon ab, wie flexibel er auf Veränderungen reagieren kann. In der Jugendanstalt Hamburg, die so geplant ist, dass ihre Räume und Freiflächen möglichst multifunktional genutzt werden können, werden wir dafür die baulichen Voraussetzungen vorfinden. Es gibt zum Beispiel nordöstlich des Baukörpers eine 11.000 qm große bisher unbeplante Freifläche. Sie soll künftig für aktives soziales Lernen insbesondere im Rahmen von begleiteten Freizeitangeboten genutzt werden. In welcher Form, lässt die aktuelle bauliche Planung bewusst offen. Die letztliche Gestaltung der Fläche wird Teil der weiteren fortlaufenden konzeptionellen Planung sein.

Im Jugendvollzug gibt es anders als im Erwachsenenvollzug einen Erziehungsauftrag. Was bedeutet das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Die Arbeit mit Gefangenen lebt immer ganz wesentlich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Jugendvollzug sind die erzieherischen Fähigkeiten und Erfahrungen unserer Bediensteten das wichtigste Kapital. Deshalb waren ihre Ideen und Anregungen bei der Planung der Jugendanstalt Hamburg ungemein wertvoll und besonders gefragt. Man muss sich vor Augen führen, dass nicht nur alle Maßnahmen, die wir im Jugendvollzug anbieten, Lernfelder für ein gewaltfreies und soziales Miteinander sind, sondern auch bereits die Unterbringung in Wohngruppen. Praktisch rund um die Uhr unterstützen unsere Bediensteten die jungen Gefangenen dabei, Konflikte nicht wie bisher mit Gewalt zu lösen, sondern andere Formen des Umgangs zum Beispiel mit Frustrationen kennenzulernen, einzuüben und beizubehalten. Dieser anstrengende Lernprozess gelingt nur mit Bediensteten, die mit Herzblut und Engagement ihre Aufgaben wahrnehmen und die Gefangenen eng begleiten, fördern, wenn nötig begrenzen und ihnen als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für große und kleine Sorgen zur Verfügung stehen.

Maximilian Fink (Leitung des Projekts Neustrukturierung und Zukunftssicherung des Hamburger Justizvollzuges):

Inwiefern profitieren die Mitarbeiter des Justizvollzugs von einem Neubau?

Ein Mann mit schwarzem Sakko, weißem Hemd und roter Krawatte mit schwarzen Punkten vor einer weißen Wand. Maximilian Fink, Leitung des Projekts Neustrukturierung und Zukunftssicherung des Hamburger Justizvollzuges
Insbesondere wird das gewaltarme Klima, das wir in der Jugendanstalt Hamburg durch den relativ kompakten, durch Übersichtlichkeit und Einsehbarkeit gekennzeichneten Baukörper schaffen werden, zur Arbeitszufriedenheit beitragen. Dadurch, dass die jungen Gefangenen weniger Angst vor Übergriffen Mitgefangener haben müssen, sind sie im Umgang entspannter. Das erleichtert die wichtige vollzugliche Arbeit mit ihnen. Zudem profitieren die Bediensteten natürlich auch selbst davon, wenn das Gewaltpotential reduziert wird.

Grundsätzlich kann man sagen, dass jeder Vorteil des neuen Standorts auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugutekommt. Beispielsweise werden einige Bedienstete von der besseren Verkehrsanbindung in Billwerder profitieren. Auch auf dem Anstaltsgelände selbst werden die Wege im Vergleich zur JVA Hahnöfersand kurz sein, sodass mehr Zeit für die wichtigen Dinge bleibt.

Gibt es Jugendanstalten, die als Vorbild für die aktuelle Planung gedient haben?

Wir haben viele Jugendanstalten und auch Justizvollzugsanstalten besucht, um uns inspirieren zu lassen. Ein konkretes Vorbild gibt es aber nicht. Dazu muss man wissen, dass die meisten Jugendanstalten aus den 80er oder 90er Jahren des letzten Jahrhunderts stammen oder noch sehr viel älteren Datums sind. Das Rad der Zeit hat sich seitdem weitergedreht. Im Rahmen unserer Besuche haben wir die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter also vor allem danach gefragt: "Was würdet Ihr heute anders machen, wenn Ihr eine neue Jugendanstalt bauen dürftet?". Aber natürlich haben wir über die Vorteile der jeweiligen Bauweise informiert. Kleine aber sehr nützliche Idee, die wir mitgenommen haben: Hafttüren werden mit Magneten so an der Wand fixiert, wenn sie geöffnet sind, dass dahinter keine uneinsehbaren Bereiche entstehen können.

Welche Erkenntnisse hat die Justizbehörde aus dem breiten Beteiligungsprozess gewonnen?

Die Beteiligung von internen und externen Akteuren ist von erheblichem Wert für eine umsichtige und effiziente Planung und hat sich in unserem Fall stark ausgezahlt. Wir haben unter anderem durch die regelmäßige Beteiligung des Projektbeirats sowie durch unsere Fachtagung sichergestellt, dass die aus den verschiedenen Bereichen hervorgebrachten Aspekte rechtzeitig gegeneinander abgewogen und im Planungsprozess berücksichtigt werden konnten. Selbstverständlich kann man es dabei nicht jedem recht machen. Es gibt etliche Aspekte, die im Hinblick auf die Vollzugsqualität eine Rolle spielen. An einem bestimmten Punkt muss man sich als fachlich verantwortliche Stelle aber entscheiden. Will man zum Beispiel ein möglichst weitläufiges Anstaltsgelände, das viel Raum zur freien Entfaltung in der Natur bietet, geht das nur zulasten einer gewaltarmen Atmosphäre, denn unkontrollierte Gefangenkontakte können so kaum vermieden werden. Also muss man einen Kompromiss finden: Ein kompaktes Anstaltsgebäude mit gut einsehbaren und übersichtlichen Vollzugsbereichen; gleichzeitig begrünte Flächen, die für das aktive soziale Lernen genutzt werden können.

Noch enger als die Fachöffentlichkeit waren in den Planungsprozess Vertreterinnen und Vertreter der JVA Hahnöfersand eingebunden. Das sind die Menschen, die tagtäglich mit den jungen Gefangenen arbeiten und somit am besten darüber Bescheid wissen, was im Jugendvollzug funktioniert und was nicht. Erheblich unterstützt wurden wir außerdem noch von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und vom Fachamt Straffälligen- und Gerichtshilfe beim Bezirksamt Eimsbüttel. Mit dem Hamburgischen Resozialisierungs- und Opferhilfegesetz haben wir noch mehr Berührungspunkte mit den dortigen Kollegen, und da lohnt sich ein gemeinsamer Blick auf die Pläne.

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Factsheet Jugendanstalt Hamburg

Geplante Kapazität: 200 Haftplätze für den geschlossenen Vollzug (Untersuchungs- und Strafhaft); 18 Haftplätze im offenen Vollzug und 20 Plätze im Jugendarrest
Erweiterungsfläche für die Jugendanstalt Hamburg: ca. 5,8 ha
Inbetriebnahme: voraussichtlich 2026/27 (vorbehaltlich der Beschlüsse von Senat und Bürgerschaft)

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Weitere Informationen

Nachfolgend finden Sie weitere Hintergrundinformationen zur Jugendanstalt, dem Justizvollzugsfrieden und einer Studie zu Gewalt im Gefängnis. Darunter befinden sich Bilder, die zu redaktionellen Zwecken heruntergeladen und unter Nennung des Urhebers (siehe Quellenangaben der Bilder am Anfang des Artikels) veröffentlicht werden können.

Arzt. Aber anders.

Wie werden Gefangene in den JVAs medizinisch betreut? Wer sind die Ärzte "hinter Gittern" und wie sieht ihr Alltag aus? Mit diesen Fragen befasst sich das Video "ARZT. ABER ANDERS: Maren Dix und Sabine Jägemann". 

Weitere Infos zu diesem Tätigkeitsfeld und anderen Stellen der Ärzte im öffentlichen Dienst inklusive der Stellenangebote finden Sie auf:

https://www.hamburg.de/aerzte/

VIDEO: Der Beruf "Arzt" im Vollzug