Justizbehörde

JVA Fuhlsbüttel Gefangener bei Ausführung weggelaufen

24-jähriger Deutscher entweicht nach Besuch beim Amt für Arbeit Hamburg

Am 19. März 2019 ist ein Gefangener der Justizvollzugsanstalt (JVA) Fuhlsbüttel nach einer Ausführung nicht in die JVA zurückgekehrt. Der 24-jährige Kevin H. entzog sich gegen 12:30 Uhr am U-Bahnhof Hoheluft der Aufsicht durch eine Bedienstete, indem er überraschend weglief. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben bisher ohne Erfolg. Seine reguläre Entlassung stand in vier Monaten an.

JVA Fuhlsbüttel: Gefangener bei Ausführung weggelaufen

H. verbüßt in der JVA Fuhlsbüttel eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung sowie 40 Tage Ersatzfreiheitsstrafe wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Sein Entlassungstermin wäre im Juli 2019 gewesen.

Um seine Resozialisierung voranzutreiben und die anstehende Entlassung vorzubereiten, wurde ihm eine Ausführung unter Aufsicht einer Bediensteten zum Amt für Arbeit Hamburg mit anschließendem Mittagessen außerhalb der JVA gewährt. Außerdem wurde er durch zwei ihm nahestehende Personen begleitet. Beide Termine verliefen beanstandungslos. Auf dem Rückweg in die Anstalt lief H. überraschend für alle Beteiligten weg. Die Fahndung durch die Polizei wurde umgehend eingeleitet, bisher konnte Kevin H. jedoch noch nicht aufgegriffen werden.