Justizvollzug Staatsrätin Günther begrüßt 24 neue Auszubildende für den Allgemeinen Vollzugsdienst

Am 1. Juni werden sieben Frauen und 17 Männer ihre zweijährige Ausbildung in der Justizvollzugsschule beginnen.

Staatsrätin Katja Günther begrüßt sieben angehende Vollzugsbeamtinnen und 17 angehende Vollzugsbeamten zu Beginn ihrer Ausbildung in der Justizvollzugsschule. Staatsrätin Katja Günther begrüßt sieben angehende Vollzugsbeamtinnen und 17 angehende Vollzugsbeamten zu Beginn ihrer Ausbildung in der Justizvollzugsschule.

Staatsrätin Günther begrüßt 24 neue Auszubildende für den Allgemeinen Vollzugsdienst

Staatsrätin Katja Günther begrüßte die angehenden Vollzugsbeamtinnen und -beamten und wies auf die Bedeutung ihrer Tätigkeit hin: „In unserem Rechtsstaat, in unserer Demokratie ist es unsere Pflicht, niemanden aufzugeben. Das bedeutet insbesondere: Die Gefangenen schon während der Haft auf ihre Rückkehr in die Gesellschaft vorzubereiten! Denn am Ende, dass darf man nie vergessen, kommen alle wieder raus. Jeder Gefangene, der nach der Haftentlassung ein Leben ohne Straftaten führen kann, ist dann auch der Verdienst ihrer Arbeit und ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in unserer Stadt.“

Ausbildungsoffensive wirkt

In der Justizvollzugsschule werden aktuell acht Lehrgänge mit rund 160 Anwärterinnen und Anwärtern ausgebildet. Der Anteil der Frauen beträgt fast 30 Prozent. Für das breite Aufgabenspektrum in den Anstalten bringen die angehenden Vollzugsbeamtinnen und -beamten beispielsweise Erfahrungen aus handwerklichen und kaufmännischen Berufen, aus der Bundeswehr oder aus Pflegeberufen mit.

Bewerbungen für den Allgemeinen Vollzugsdienst werden das ganze Jahr über entgegengenommen. Die Ausbildung gliedert sich insgesamt in einen zehnmonatigen Theorieteil in der Justizvollzugsschule und einen 14-monatigen Praxisteil in den Anstalten. Während der Ausbildung sind die Anwärterinnen und Anwärter Beamte auf Widerruf und erhalten eine Vergütung von rund 1.750 Euro brutto. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung werden sie in der Regel übernommen und nach einer Probezeit von drei Jahren zu Beamtinnen und Beamten auf Lebenszeit ernannt. Der Eintritt in den Ruhestand erfolgt mit 60 Jahren.

Seit März gelten neue Einstellungsvoraussetzungen, um mehr Interessierte für die Arbeit in den Justizvollzugsanstalten zu gewinnen. Die Altersgrenze beträgt nun 21 bis 38 Jahre statt früher 23 bis 35 Jahre. Neu ist außerdem, dass sich unter gewissen Bedingungen auch Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung bewerben können, zum Beispiel Studienabbrecher. Die genauen Einstellungskriterien und Bewerbungsunterlagen finden Bewerberinnen und Bewerber auf den Internetseiten der Justizbehörde.

Kontakt

Dr. Marayke Frantzen

Pressesprecherin