Waldpark Naturerleben mitten in der Stadt

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In weiten Teilen gleicht der Altonaer Volkspark mehr einem Wald als einem Park: Urwüchsiges, hügeliges Gelände, dichter Baumbestand. Was heute natürlich gewachsen aussieht, wurde von Ferdinand Tutenberg, dem Erbauer des Volksparks, ganz bewusst so angelegt. Inmitten des Waldes befindet sich eine Schutzhütte, die nicht nur Schutz bei Regen bietet und zu einer Rast einlädt, sondern auch einen Blick in die herrliche Baumkulisse des Waldparks erlaubt.

Schutzhütte im Wald

Der Altonaer Volkspark als Waldpark

Von der Waldparkidee zum Volkspark

Der Altonaer Volkspark wurde von Anfang an als Waldpark geplant, der die vorgefundenen „Bahrenfelder Tannen“ und Beschaffenheit des Geländes in die Gestaltung mit aufnahm. Das Parkgelände ist hügelig, das Wegenetz meist unregelmäßig und die Vegetation naturnah, beinah schon urwüchsig.

Doch was heute natürlich und wild wirkt, ist in weiten Teilen bewusst angelegt. Bis der heutige Zustand hergestellt war, wurde das Gelände ab 1914 durchgeforstet, die große Spielwiese freigeschlagen, mit zweihundert Linden umpflanzt  und hunderttausende Kubikmeter Boden abgetragen. Über 1.000 Notstandsarbeiter waren zwei Jahre lang täglich im Einsatz, um einen „Schönheitswald“ mit einem vielfältigen Sport- und Freizeitangebot zu schaffen.

„Schönheitswald“ war für Ferdinand Tutenberg, Altonas erstem Gartenbaudirektor und Schaffer des Volksparks, Programm: Durch eine Waldpflege, die die sich am Vorbild des Naturwaldes orientiert, sollten alle Stadien vom Setzling bis zum umgestürzten Baumriesen gezeigt werden. In dieser „programmatischen Schlichtheit“ unterscheidet sich der Altonaer Volkspark deutlich vom zeitgleich entstehenden Hamburger Stadtpark in Hamburg-Winterhude.

Der goldene Mittelweg

„Der Waldpark stellt den goldenen Mittelweg zwischen Park und Forst her, d.h. er zeigt nicht das wohl gepflegte zierliche Aussehen städtischer Parks […], in denen das Publikum sich fein manierlich auf den Wegen ergeht und ein blumenfröhliches Kind beim Brechen einer Blume den Parkwächter fürchten muss; im Waldpark kann sich vielmehr das Volk auf der Wiese tummeln, Sport und Spiel treiben oder sich im Schatten der Bäume lagern und das Naturleben in vollen Zügen genießen.“ (Ferdinand Tutenberg)

Natur im Park

Wer Augen und Ohren offen hält, wird im waldigen Teil des Volksparks Waldvögel wie Habicht, Waldkauz, Waldohreule, Grünspecht, Waldlaubsänger und mit viel Glück auch einen Baumfalken hören und sehen. Neben Vögeln gibt es hier viele kleine und größere Waldtiere zu entdecken. Füchse streifen durch den Wald, Eichhörnchen erklimmen jeden Baum und Igel rascheln im Gestrüpp. Ein wahres Stück Natur mitten in der Stadt!

Erfahren Sie interessante Geschichten rund um den Volkspark!

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